Einstiegsseminar

Wir – KonsumGlobalLeipzig- laden euch ganz herzlich zu unserem zweitägigen Einführungsworkshop für unsere globalisierungskritischen Stadtrundgänge ein. Unser Ziel ist es, junge Leute zum Nachdenken über ihr Einkaufsverhalten anzuregen und die ökologischen und sozialen Missstände als Folge aufzeigen.

Deshalb bieten wir EUCH Einblicke in die Hinter(Ab-)gründe unserer konsumorientierten (Wa(h)ren-)Welt und deren katastrophale Auswirkungen, die sich meist im globalen Süden abspielen, an. Damit sich kein „Alles-ist-Schlecht-Gefühl“ einstellt, erarbeiten wir alltagstaugliche Handlungsalternativen. Neben dem wissenswerten Input erhaltet ihr die Fähigkeit, das Ganze methodische hochinteressant zu vermitteln.

Das Abenteuer findet im Rahmen der ISW, der Internationalen Studentischen Woche der Uni Leipzig, am 24. und 25. Mai, jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr statt und damit wir uns auch alle finden, treffen wir uns am Leibnizdenkmal auf dem Campus/Innenstadt.

Als Appetitanreger zeigen wir euch am Di, den 22. 05. ab 17:00 Uhr und am Mi, den 23.05. um 15:00 Uhr unseren Rundgang zum Reinschnuppern. Treffpunkt: Leibnizdenkmal!

Wie wir damit bewiesen haben: ihr könnt dabei nichts verlieren, sondern nur gewinnen:
Also, … bis zum Workshop!

15. Mai 2012: Klima, Rohstoffe, Artenvielfalt – ist die Zeit reif für die Postwachstumsgesellschaft?

Die Postwachstumsgesellschaft, nicht nur beim Jenseits des Wachstums-Kongresses im letzten Jahr oder beim McPlanet-Kongress am vergangenen Wochenende ein vieldiskutiertes Thema, sondern nun auch bald am Umweltforschungszentrum (UFZ) in Leipzig!

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Vortrag und Diskussion

15. Mai 2012/17:00 bis 19:00 Uhr

Im Rahmen der Helmholtz Environmental Lecture des UFZ wird am 15. Mai 2012 Prof. Dr. Angelika Zahrnt in Ihrem Vortrag auf die Frage eingehen, ob die die Zeit reif für die Postwachstumsgesellschaft ist. Zu dem Vortrag mit anschließender Diskussion sind Sie sehr herzlich eingeladen. Über den nachfolgenden Link können Sie sich direkt anmelden:

Anmeldung zu dem Vortrag
Anfahrt zum Leipziger KUBUS

Bei Fragen und für mehr Informationen hier der Kontakt:

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Permoserstr. 15, 04318 Leipzig
Tel. 0341 235 1269
lecture@ufz.de

Last Minute: Mc Planet-Kongress – 20.-22. April

Es ist wieder soweit und der diesjährige McPlanet-Kongress steht mit einem vielversprechenden Programm vor der Tür. Mit dabei verschiedene Partnerorganisationen wie zum Beispiel die BUNDjugend und natürlich auch wieder viele Aktive von KonsumGlobal und Weltbewusst.
<strong/>Internationaler Bewegungskongress zu Globalisierung, Umwelt und Globaler Gerechtigkeit TU Berlin, 20.-22. April 2012″ /><br />
<strong><em><a href=McPlanet.com – Deutschlands größter internationaler Bewegungskongress an der Schnittstelle von Globalisierungskritik, globaler Gerechtigkeit und Umweltbewegung.

McPlanet.com
entstand aus der Überzeugung, dass Globalisierung, Gerechtigkeit und Umweltschutz zusammengedacht werden müssen. Der Kongress ist eine Plattform, auf der man lernen und streiten, sich austauschen und informieren, alte Bekannte und neue MitstreiterInnen treffen kann. So will McPlanet.com einen Beitrag leisten für eine gerechtere und ökologisch zukunftsfähige Welt.

Das Programm und mehr Infos unter www.mcplanet.com


Philippinen ein Land ohne Menschenrechte? – Salongespräche mit zwei philippinischen Menschenrechtsaktivist_innen


Zwei Menschenrechtsverteidiger_innen aus den Philippinen berichten von ihren Erfahrungen im Einsatz für gesellschaftliche Mitbestimmung und Gleichheit vor dem Gesetz.

im Rahmen einer Besuchsreise kommen im April zwei philippinische MenschenrechtsverteidigerInnen nach Deutschland. Sie berichten von ihrem Kampf für Landrechte und Indigenenrechte und diskutieren u.a. mit Bundestagsmitgliedern was deutsche Politik und
Zivigesellschaft tun kann, um ihren Kampf zu unterstützen. Sie machen auch Halt in Leipzig

Freitag 13.04. 19 Uhr
, Leipzig, Salongespräch, Neues Seminargebäude, Universitätsstraße 1
Samstag 14.04. – Sonntag 15.04, Leipzig, Workshop mit Danilo und Jessielyn, Zollschuppenverein, Zollschuppenstraße 11

Philippinen ein Land ohne Menschenrechte? – Salongespräche mit zwei philippinischen Menschenrechtsaktivist_innen

Jessielyn Colgado ist Präsidentin der Indigenenorganisation PADATA aus Malaybalay, Mindanao, die sich für die Anerkennung ihrer Ahnenländer und Traditionen im Rahmen des Indigenous Peoples Rights Act einsetzen.
Danilo Gaban ist Projektkoordinator in der Bauern- und Bäuerinnenorganisation Task Force Mapalad in Negros, die für Landrechte im Rahmen der Landreform streitet.
Zusätzlich werden auch Vertreter_innen der deutschen Politik aufs Podium gebeten um folgende Fragen zu diskutieren: Was kann die deutsche Politik tun? Was kann die interessierte Öffentlichkeit tun?

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu den Veranstaltungen zu kommen und mitzudiskutieren.

Mehr Infos unter: www.verteidiger-verteidigen.de/

Nur zufriedene Gäste kommen wieder

Aus diesem Grund scheint KonsumGlobal Leipzig im vergangenen Jahr ganz gut gewesen zu sein. Denn das Johannes-Kepler-Gymnasium Leipzig hat für 2012 gleich viermal unsere Dienste gebucht. Im Rahmen einer Projektwoche werden wir vier siebenten Klassen die Themen Konsum und Globalisierung näher bringen.

Im Februar 2011 begann diese Kooperation. Drei siebente Klassen erfuhren im fachübergreifenden Unterricht, welche Zusammenhänge zwischen unserem lokalen Konsum und der weiten, globalisierten Welt bestehen. An sehr kalten drei Tagen nahmen insgesamt 64 Schülerinnen und Schüler an einem je dreistündigen Programm teil.

Das Programm startete mit einem kleinen Uni-Rundgang. Wenn der studentische Nachwuchs schon mal an die Uni kommt, kann er auch gleich den neuen Campus Augustsplatz kennen lernen. Viele Fragen zur Mensa und den angebotenen Studiengängen zeigten, dass ein Interesse am Studieren auch schon bei 13-jährigen vorhanden ist.
Im neuen Seminargebäude kamen wir dem eigentlichen Thema näher. Nach der obligatorischen Begriffsklärung bestimmte die Klasse die Größe ihres ökologischen Fußabdrucks. Mit der Erkenntnis, dass der Lebensstil der Klasse sehr viel Fläche beansprucht und wir mehr als drei Planeten bräuchten, wenn alle Menschen so leben würden, ging die Veranstaltung in den Stadtrundgang über. Unsere Gäste erfuhren, welche Probleme Handys und Elektronikartikel mit sich bringen, wer den Kakao für unsere Schokolade erntet und wer an einem Turnschuh eigentlich wie viel verdient. Direkt nach den Stationen gingen die Schülerinnen und Schüler in die Geschäfte und fragten nach, wie es sich denn mit den dort angebotenen Produkten verhält. Verblüfft kehrten Sie zurück. Denn viele Einzelhändler konnten gar keine Auskunft geben, woher ihre Waren eigentlich kommen, geschweige denn, wie diese produziert wurden. Darüber diskutierend ging die Gruppe zum Weltladen weiter. Bei einer Tasse Tee wärmten sich unsere Gäste und erfuhren, was der Weltladen so alles macht und das die Herkunft der hier angebotenen Waren klar nachvollzogen werden kann.
Zurück in der Uni sammelten und sortierten wir zusammen mit den Schülerinnen und Schülern die Eindrücke des Tages. Wir beschrieben noch einmal, welche Verantwortung wir Konsumenten haben und was wir anders machen können, damit Produzenten weltweit ein menschenwürdiges Leben haben und damit wir weniger Ressourcen verbrauchen.
Zum Schluss lösten unsere Gäste noch ein paar knifflige Fragen beim Quiz, bei dem nur die Wenigsten alles richtig hatten.

Die drei Tage 2011 waren sehr anstrengend, für alle Beteiligten. Aber sie waren auch sehr lehrreich, ebenfalls für alle Beteiligten. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer bedankten sich für unser Angebot und empfahlen uns ein „weiter so“.

Der Eindruck, den KonsumGlobal damals hinterlassen hat, scheint sehr positiv zu sein. Anfang Februar 2012 dürfen wir nun gleich vier Klassen mit je drei Stunden Programm betreuen.
Dieses Jahr wagen wir ein fast komplett überarbeitetes Programm. Statt der oben beschriebenen Inhalte gehen wir dieses Jahr mit einem Planspiel und einem Film ans Werk. Dabei greifen wir auf Projekttage von WELTbewusst, dem bundesweiten Nachfolgeprojekt von KonsumGlobal, zurück. Einen Stadtrundgang für die vier Gruppen wird es aber wieder geben. Denn dafür steht KonsumGlobal Leipzig.

Gespannt blicken wir den kommenden sowie weiteren Projekttagen mit den aufgeweckten Schülerinnen und Schülern dieses Gymnasiums entgegen.

mp

Johannes-Kepler-Gymnasium
ökologischer Fußabdruck
WELTbewusst

Neujahrsgrüße

Wir möchten uns bei all unseren Gästen und Partnern für ihr Vertrauen und die Zusammenarbeit im Jahr 2011 bedanken und wünschen einen guten Start ins neue Jahr.
Zu Beginn 2012 geht es dann auch gleich mit Konsumglobal weiter. Wir sehen uns, bis dahin,
das Konsumglobal Leipzig Stadtführungen Team

KGL zur Weltpremiere von „Made in China“

Im Rahmen des DOK-Festivals wurde in Leipzig am 20.10.11 zum ersten Mal der Dokumentarfilm „Made in China“ in der Kategorie „Internationalen Wettbewerb Dokumentarfilm“ vor Publikum präsentiert. Der 128 minütige Film aus chinesischer Produktion in Originalsprache mit englischen Untertiteln zeigt den Alltag in einer Textilfabrik in Humen, Südchina.

Über das Jahr wechseln die Arbeiter ständig und so folgt der Film nicht dem Leben von einzelnen Menschen, so dass eher die Fabrik selbst zum Protagonisten wird. Schließlich spielt sich auch das komplette Leben der Arbeiter in den Räumen der Fabrik ab, sie essen und schlafen in gemeinschaftlich genutzten und provisorisch eingerichteten Zimmern. Der Zuschauer bekommt aus nächster Nähe mit, welchem Stress die Arbeiter ausgesetzt sind, wie heiß es in den meisten Monaten des Jahres ist, wie die knappe Freizeit vor dem Fernseher oder mit persönlichen Krisen verbracht wird. Jeder Arbeiter hat seinen eigenen Ventilator und natürlich ein Telefon, aber das Leben in den spärlich eingerichteten Räumen wirkt chaotisch und wenig selbstbestimmt. „Wie sollen wir für das Geld noch mehr arbeiten, wir hatten nur 2 Abende im letzten Monat frei,“ sagt ein Familienvater, der mit Frau und Tochter in der Fabrik arbeitet. Nur der älteste Sohn kann aufs College gehen, die 3 arbeiten, um ihm das Studium zu finanzieren. Wer sich über nicht ausgezahlten Lohn oder Überstunden beschwert, dem wird gekündigt, auch wenn die Fabrik in manchen Zeiten mit der Erfüllung von Aufträgen nicht hinterher kommt. Den Fabrikleiter sieht man meistens rauchend, seltener tut er noch etwas dabei, wie Geld auszahlen oder telefonieren. Er spricht über sich als jemanden, der hohes Ansehen hatte, weil er die Arbeiter gut behandeln würde. Aber über die Jahre hätten andere Fabrikleiter, die weniger nett sind, mehr Erfolg gehabt. Er müsse deshalb auch strenger sein, es ginge schließlich auch ihm nur um das Überleben (inklusive der 2 Packungen Zigaretten am Tag). Sehr oft müsse er Entscheidungen treffen, die gegen sein Gewissen sprechen.
Erst zur Neujahrsfeier gibt es ein paar Einblicke in das weite grüne Land, denn dann erst konnten die Arbeiter für einige Tage die Fabrik verlassen, um ihre Familien zu besuchen. Dazu wurde ihnen von der Fabrik sogar auch ein Bus zur Verfügung gestellt.

Nach der Vorstellung stellte sich die Regisseurin Jian Du noch den Fragen des Publikums. Warum sie diesen Film gemacht hätte? Sie wollte zeigen, dass es nicht nur die Arbeit gibt und was daraus wird, sondern dass dahinter Menschen stehen. Mit der Nähe des Films zu den Arbeitern wird uns eine Idee vermittelt, wie das Leben dort sich anfühlt. Auf die Frage, ob der Film auch in China in der Fassung gezeigt wird und was das mit den Zuschauern machen würde, meinte sie, dass der Film bereits angenommen wurde und nicht zensiert wird. Viele Chinesen würden nicht wissen, wie das Leben sich in anderen Regionen des Landes abspielt, so dass diese Nahaufnahme des Fabrikalltags auch für sie etwas Neues sein wird, was hoffentlich ihr Bewusstsein für den Wert von Kleidung und Arbeit im Allgemeinen ändert.

Wer sich darauf einlassen möchte, kann mit dem Film in einen für uns häufig befremdlichen Alltag eintauchen. Denn hier bekommen die Menschen Gesichter und Würde zurück, die in den Dumpingpreisen für unsere Kleidung nicht enthalten ist.


Workshop für neue Stadtführende beim Stadtrundgang “Globalisierung im Alltag”

Zeit: 11. und 12. November (Freitag von 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr, Samstag von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr)
Ort: voraussichtlich Burgstr. 1, 04109 Leipzig
Eintritt: frei, für Verpflegung wird gesorgt.

Die Leipziger Stadtführung “Globalisierung im Alltag” ist ein Angebot des Eine Welt e.V. Leipzig. Ähnlich den Stadtführungen von KonsumGlobal Leipzig bietet sie die Möglichkeit, z.B. mit Kindern oder Jugendlichen das Thema Globalisierung anzusprechen und Zusammenhänge zwischen unserem Alltag und der Situation im Süden der Erde deutlich zu machen.

- Welche Reise legt eine Jeans zurück, bis wir sie tragen können?
- Was hat das Schnitzel mit dem Regenwald zu tun?
- Ist Tourismus gut oder schlecht?
- Was kann ich als Einzelner schon tun?

Diese und einige andere Aspekte der Globalisierung werden an exemplarischen Orten der Leipziger Innenstadt mit verschiedenen Methoden angeschnitten. Die Führungen stoßen, z.B. bei Schülergruppen auf großes Interesse. Deshalb benötigt der Eine Welt e.V. Leipzig, sowie auch KonsumGlobal Leipzig immer wieder Unterstützung bei der Durchführung von Stadtführungen.
Wenn Du an diesem Thema interessiert bist und Dir vorstellen kannst, vielleicht auch selbst an solchen Führungen mitzuarbeiten, ist dieser Workshop das Richtige für Dich.

Am ersten Tag erlebst Du eine Führung und steigst in die Themen Globalisierung und globales Lernen ein. Am zweiten Tag beschäftigst Du Dich dann intensiv mit den Methoden und der Durchführung einiger Stationen, wie Fast Food, Kleidung, Reisen oder Blumen.
Hier findest Du Informationen und den Stadtführungsflyer vom Eine Welt e.V. Leipzig

Global denken lokal handeln. Sei dabei!
Bei Fragen oder zur Anmeldung wende Dich an: info@einewelt-leipzig.de
oder 0341/3010143

Der Workshop ist ein Angebot des Eine Welt e.V. Leipzig und der Gruppe
KonsumGlobal Leipzig.
Mit finanzieller Unterstützung des BMZ und des katholischen Fonds
Kooperation Eine Welt.

Leipzig ist „Fairtrade-Town“

Vor einer Woche, am 26. September 2011, bekam die Stadt Leipzig den Titel „Fairtrade-Town“ verliehen.
Aus diesem Anlass gab es im Rathaus eine offizielle Feier mit Vertretern der Stadt, der Fairtrade-Town Initiative, vielen engagierten Menschen, die das Thema fairer Handel auf unterschiedliche Art und Weise an die Bevölkerung herantragen und sicher auch dem ein oder anderen neugierigen Gast.

Auch wir waren mit einem Stand vertreten, vor allem um unsere kritische Meinung zur Kampagne kundzutun und den Verantwortlichen der Stadt und des TransFair e.V. unsere weitergehenden Forderungen (s.u.) vorzustellen.

Der Oberbürgermeister war wohl leider zu beschäftigt und schnell wieder von der Bildfläche verschwunden, mit Heinz Fuchs dem Vorstandsvorsitzender des TransFair e.V. konnten wir jedoch ein kurzes Gespräch führen.
Dabei ging es hauptsächlich um die Möglichkeiten der Umstellung in der Textilindustrie auf „faire“ Produktion und welche Herausforderungen dabei auftreten. So sei es laut Fuchs am leichtesten faire Arbeitsbedingungen direkt beim Anbau der Baumwolle zu überprüfen, bei der weiteren Verarbeitung dieses Rohstoffs zum fertigen Produkt sei dies aber zunehmend schwerer, da in den größeren Fabriken in denen die Textilien zum Beispiel gewebt, geschnitten, gefärbt oder zusammengenäht werden, nicht nur ein einziger, sondern viele unterschiedliche Auftraggeber herstellen lassen, die ihrerseits eventuell leider keine gerechten Löhne zahlen wollen.

Eine Lösung hierfür wäre vielleicht der Zusammenschluss von Unternehmen, die den Wunsch haben ihre Produkte unter fairen Arbeitsbedingungen herstellen zu lassen und gemeinschaftlich eigene Produktionsstätten aufzubauen bzw. schon vorhandene auf faire Produktion umzustellen.

Was bedeutet „fairer Handel“ für uns in Leipzig?

Ein erster Schritt – aber es geht noch besser!

Mit dem Titel „Fairtrade-Town“ reiht sich Leipzig ein in eine Auswahl von über 50 Städten in Deutschland und über 900 weiteren weltweit, die den Kriterien-Katalog des TransFair e.V. erfüllen. Doch was genau bedeutet das für die Bürger unserer Stadt? Zum einen bekommt das Thema „fairer Handel“ mit dem Titel in Leipzig eine erhöhte Sichtbarkeit und könnte so auch zu einem kritischerem Einkaufsbewusstsein bei den BürgerInnen führen. Andererseits ist es ein öffentliches Eingeständnis dazu, dass der konventionelle globale Handel weitgehend nicht unter fairen Bedingungen abläuft. Dazu gehören Probleme wie nicht nachhaltige Ressourcennutzung, Verwendung gesundheitsschädlicher Dünger und Pestizide in der Landwirtschaft, Preise und Löhne, die nicht ausreichen, um die Existenz der Produzierenden zu sichern und Arbeitsbedingungen, die die Menschenrechte einschränken. All das soll mit dem Siegel „Fairtrade“ und dem teilweise etwas erhöhten Ladenpreis gegenüber konventionellen Produkten behoben sein. Doch ist das die einzige Lösung der genannten Probleme?

Um deutlich zu machen, dass es bei diesem neuen Label nicht nur um das Image für die Stadt geht, sondern der Titel „Fairtrade-Town“ wirklich ernst genommen wird, fordern wir von der Leipziger Stadtverwaltung mehr als ein Statement für mehr fairen Konsum:

    * Städtische Anschaffungen von z.B. Textilien, Einrichtungsgegenständen und Büroartikeln sollten Kriterien nachhaltiger, sozial-verantwortlicher und ressourcenschonender Produktion erfüllen.
    * Unterstützung von regionalen Produktions- und Handelsstrukturen und Läden mit transparenten Handelsbeziehungen, insbesondere von gemeinnützigen und nicht profitorientierten Betrieben.
    * Vermeidung von Müll und Materialverbrauch: Behördliche Vorgänge weiter digitalisieren.

Wie können wir fairer einkaufen?
Hier haben wir ein paar Vorschläge zum bewussten Konsum für jeden von uns gesammelt, die im Zuge der Fairtrade-Kampagne nicht zu Wort kommen:

    * Bewusster und weniger Luxusgüter wie Kaffee und Schokolade konsumieren
    * Kleidung länger tragen, falls mal frischer Wind in den Kleiderschrank soll: im Secondhandladen stöbern oder mit Freunden tauschen
    * Regionales und saisonales Obst sowie Gemüse und andere Produkte direkt beim Bauern auf dem Markt kaufen oder in Kooperativen bestellen
    * Umsonstläden besuchen und mitgestalten: Gegenstände, die für einen selbst keinen Nutzen mehr haben, könnten andere Menschen eventuell gut gebrauchen
    * Verpackungsmüll vermeiden, Plastiktüten sowie Plastikeinwegflaschen vermeiden oder mehrfach benutzen
    * Bei elektronischen Geräten den vermeintlichen Mehrwert (Statussymbol?) sorgfältig abwägen bevor etwas Neues eingekauft wird
    * Elektronikgeräte dem fachgerechten Recycling zuführen (Wertstoffhof, gelbe Tonne Plus)

„Fairtrade“ ist also nicht nur etwas für die „Besserverdienenden“, wie oft behauptet, denn gerechter konsumieren kann jeder. Beim Stadtrundgang von KonsumGlobal-Leipzig werden Produktionsketten unserer Alltagsprodukte kritisch beleuchtet und alternative Möglichkeiten diskutiert, selbst wenn auf einigen Produkten kein Siegel steht.
Denn: Erst faires Bewusstsein schafft faires Handeln, und faire Bedingungen auf der Welt können wir uns nicht alleine kaufen.

Der Ferrero-Check

Warum sind die süßen Produkte dieser Marke so weit verbreitet in unseren Supermärkten? Warum werden diese Produkte so viel gekauft? Und wie sind eigentlich die Produktionsbedingungen? Dieser und weiteren Fragen ist die knapp 44-minütige Dokumentation der Reihe Markencheck vom WDR vom 8.8.2011 auf den Grund gegangen, wir haben sie letzte Woche gesehen und diskutiert.

Wie kommt es, dass Ferrero mit einer so breiten Palette von süßen Produkten bei uns so beliebt ist? Zum einen wurde die besondere Rezeptur von z.B. Nutella hervorgehoben, denn das Produkt wurde im Blindversuch von Testern immer wieder neben anderen Nuss-Nougat-Cremes identifiziert, selbst als einmal der falsche Name daraufstand. Der weitaus größere Faktor scheint aber die Werbung zu sein. Über sechs mal mehr Geld gibt Ferrero für Werbung aus als die direkten Konkurrenten Mars oder Storck. Immer wieder werden bekannte Gesichter aus Sport und Fernsehen mit den Produkten gezeigt, ob nun die Box-Geschwister Klitschko, Steffi Graf, diverse Models und natürlich die deutsche Fussballnationalmannschaft. Immer mit der Botfschaft für den Kunden, besonders Kinder, dass sie über das Produkt mit ihren Idolen auf Augenhöhe sein können. Auf Augenhöhe für Kinder sind auch besonders viele Ferrero-Süßigkeiten in den Supermärkten angeordnet. Das ist die sogenannte „Quengelware“ mit der Kinder wie Eltern manipuliert werden und dabei noch glauben sollen sich etwas Gutes zu tun. Wenn in der Werbung von der Extraportion Milch gesprochen wird, assoziieren das die meisten Menschen mit gesund. Wer aber mal wirklich auf die Verpackung sich die Zutaten durchsieht, wird schnell feststellen, dass sehr viel mehr Fett und Zucker in den Riegeln enthalten sind, sodass die Milch zu einem verschwindend geringen Anteil wird.

Erwachsene werden eher mit der Täuschung über die Leichtigkeit eines Schokoriegels zum Kauf bewegt. Ein Test auf der Straße zeigte, wie viele Schokoriegel ungefähr den Kaloriengehalt eines Sahnekuchens enthalten. Die befragten Menschen überschätzten die Zahl der Riegel meist 3-5 fach. Die tatsächliche Zahl war zwei und ein halber.

Woher kamen nun die meisten Zutaten die bei Ferrero genutzt werden? Und welche Rolle spielt der Konzern bei den Preisen? In der Dokumentation wurde die Spur der angeblichen Piemont-Kirsche, der Haselnüsse und des Kakaos verfolgt. Die Kirschen stammen tatsächlich zumeist aus Polen, die Haselnüsse aus der Türkei und der Kakao von der Elfenbeinküste. Bei den Haselnüssen gibt es hier eine Besonderheit, denn da ist Ferrero der weltgrößte Abnehmer und hat somit auch eine besondere Macht bei der Preisgestaltung. Die ist so knapp gehalten, dass in der Türkei hauptsächlich armenische Gastarbeiter mit ihren Familien in der Ernte arbeiten. Somit ist Kinderarbeit inklusive, von morgens 6 bis abends 6, in einer Zeltstadt lebend ohne fließend Wasser oder Strom. Es kamen einige Händler und Fabrikleiter zu Wort, die sich ausgenommen fühlen und keine fairen Preise für ihre Haselnüsse erzielen können.
Beim Kakao macht Ferrero keine Ausnahme, sie kontrollieren auch nicht ihre Zulieferer über die Einhaltung der internationalen Abmachung zum Verbot von Kinderarbeit auf Kakaoplantagen wie ihre meisten Konkurrenten. Mehrfach wurde schon gezeigt, dass auch aktuell an der Elfenbeinküste Kinderarbeit weit verbreitet ist z.B. in der Doku „Schmutzige Schokolade“.

Das Fazit der Dokumentation war also, dass bei Ferrero die Produkte schon einzigartig sind, und dass die Verführung aber auch die Irreführung besonders groß ist. Zudem sind die Produktionsbedingungen hinsichtlich Fairness unzureichend, und somit für uns auch völlig inakzeptabel.

Wer möchte, kann die Doku hier noch einmal nachschauen.

Nachhaltigkeit statt Greenwashing?

Nachhaltigkeit ist weiterhin „der Trend“ im Unternehmensstrategie, aber angeblich nur echte Nachhaltigkeit. Die KundInnen kommen den Grünwäschern schnell auf die Schliche. Ein Glück! Aber…, hm, warum führt dann aber Adidas mit „Better Cotton“ ein neues Logo ein statt auf bekannte Bio-Fair Label zu setzen und warum nimmt das die FR als echte Nachhaltigkeit hin???
Zu lesen in einem Artikel der FR (17.5.2011): Öko ja, aber ehrlich

CCC-Aktion: Adidas – Schluss mit den Hungerlöhnen in den Nähfabriken

Heute gibts mal wieder eine Eilaktion der Kampagne für Saubere Kleidung!

Anlässlich der Fußball-Frauen-Weltmeisterschaft fordert die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) Adidas auf, für existenzsichernde Löhne in den Zulieferfabriken zu sorgen. Unterstützen Sie die ArbeiterInnen in den Zulieferfabriken von Adidas in ihrem Kampf gegen Hungerlöhne!

Die ArbeiterInnen in der el salvadorianischen Zulieferfabrik Ocean Sky berichteten von extremem Arbeitsdruck, erzwungenen Überstunden, Hungerlöhnen und Trinkwasser, das krank macht. Dank des großen internationalen Drucks reagierten die Markenfirmen recht schnell und es kam zu Verbesserungen in der Fabrik.
Mehr Informationen unter: www.saubere-kleidung.de

Offen bleibt bisher aber, wie Adidas das extrem niedrige Lohnniveau anheben will. Nicht nur im Fall der Fabrik Ocean Sky versteckt sich Adidas hinter staatlich festgelegten Mindestlöhnen, die nicht ausreichen, die Lebensbedürfnisse einer Familie zu decken. Es ist an der Zeit, eine klare Antwort zu geben, wie die weit verbreiteten Hungerlöhne angehoben werden sollen und was Adidas konkret bereit ist, dafür mehr an den Fabrikanten zu zahlen.

Schreiben Sie eine Protest-Mail an Adidas.
Adidasprotest

Barbie, it’s over!

Greenpeace hat eine neue, sehr poppige Kampagne zu Spielzeugverpackung von Mattel.
Guckt mal rein!


Globale Ernährung – aber wie?

Seit langem wird darüber gestritten wie die globale Ernährung gesichert werden kann. Viele Akteure setzen dabei auf Industrialisierung der Landwirtschaft, genetisch veränderte Pflanzen und Agrotechnik. Allerdings gibt es begründete Zweifel daran!
WWF und Heinrich-Böll-Stiftung haben jüngst Studien der FAO kritisch unter die Lupe genommen und kommen zum Schluss, dass es auch andere Möglichkeiten gibt.

Hier die Studienergebnisse zum Download… (pdf)

Wer weniger wegschmeißt, muss weniger anbauen
Zur Ernährungskonferenz in Düsseldorf: Konzepte gegen Hunger basieren auf fragwürdigen FAO-Annahmen

Berlin – Die zur Bekämpfung der Hungerkrise von der Welternährungsorganisation FAO geforderte Steigerung der Lebensmittelproduktion um 70 Prozent bis 2050 basiert auf unvollständigen Annahmen. Zu diesem Schluss kommt eine gemeinsame Studie des WWF Deutschland und der Heinrich-Böll-Stiftung. Demnach hat die FAO maßgebliche Faktoren wie den Klimawandel unbeachtet gelassen. Die von der FAO geforderte siebzig-prozentige Steigerung der Agrarproduktion verliert damit laut Studie weitgehend ihre politische Aussagekraft. Die FAO hatte auf Grundlage ihrer Berechnungen bislang stets eine weltweite Intensivierung der Landwirtschaft gefordert. Die Studie wurde von der Universität Hohenheim durchgeführt und wird heute anlässlich der zweitägigen FAO-Konferenz in Düsseldorf veröffentlicht. (mehr…)

Inkota-Hilferuf: Eine unabhängige Stimme braucht eine unabhängige Finanzierung!

Heute gibt es mal eine Info etwas anderer Art. Uns erreichte kürzlich ein Hilferuf von Inkota. Wie schon öfters berichtet, arbeiten wir viel zusammen und das soll auch so bleiben. Nur dafür braucht es nun Unterstützung! Lest selbst…

Wie viel ist Ihnen eine kritische entwicklungspolitische Stimme wert?

Mit dieser Frage möchte ich mich als Geschäftsführer von INKOTA heute persönlich an Sie wenden. Denn es ist dringender als je zuvor: INKOTA braucht Ihre Unterstützung!

Unser Netzwerk steht seit Jahren dafür, gegenüber den Mächtigen kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Konzerne wie Lidl, H&M oder Monsanto haben das schon zu spüren bekommen, aber auch politische Entscheidungsträger wie die deutsche Bundesregierung.

Doch in jüngster Zeit schlägt uns der Wind entgegen: 50.000 Euro wurden INKOTA zuletzt aus öffentlichen Förderanträgen gestrichen – und die klammen Kassen legen nahe, dass auch in Zukunft der Rotstift regiert. Zu befürchten ist, dass dabei gerade dort gestrichen wird, wo kritische Positionen zuhause sind. Zumindest deuten unsere jüngsten Erfahrungen darauf hin. (mehr…)

Levis und Hanes 2$ Lohn auf Haiti

Levis, Hanes und andere Textilgrößen produzieren unter anderem in Haiti. Dort zahlen sie 2 Dollar Lohn pro Tag und wollen, dass das auch so bleibt. Die US-Regierung ist ihnen dabei behilflich, wie neue Wikileaks-Enthüllungen zeigen.

Nachzulesen in der Süddeutschen vom 07.06.2011.

Textilarbeiter in Haiti erhalten Hungerlöhne – die US-Regierung soll eine Erhöhung verhindert haben. So steht es offenbar in den Botschaftsnachrichten aus Port-au-Prince, die Wikileaks bald veröffentlichen will. Demnach haben Klamottenhersteller wie die Jeans-Firma Levi’s Druck gemacht, den haitianischen Mindestlohn niedrig zu halten. (Quelle: www.sueddeutsche.de)

WDR-Marken-Check: Tchibo

Vor kurzem haben wir von dem WDR-Marktcheck mit dem Titel „Bitterer Kaffee“ berichtet. Heute soll es eine Ergänzung geben:

Die Sendung „Markencheck“ hat Tchibo auf die Finger geschaut und interessante Dinge herausgefunden. Unter anderem wird Kinderarbeit auf Guatemaltekischen Kaffeeplantagen dokumentiert.
Den Beitrag gibt es in zwei Teilen:
Fairness und
Geschmack und Fairness – die Urteile.

Die gesamte Sendung (44 min.) gibt es in der Mediathek (zum Download: Rechtsklick und Ziel speichern unter…)

Filmtipp: Corazon de fabrica – Heart of the factory

Das KonsumGlobalTeam traf sich mal wieder zum Filmabend und stellt nun auch hier interessante Filme vor.
Zuletzt sahen wir Corazon de fabrica, eine Doku von 2008 aus Argentinien zur Übernahme einer Keramikfabrik durch ihre Arbeiter.

Während der Wirtschaftskrise in Argentinien sind zwischen 1995-2004 etwa 8000 Fabriken geschlossen worden. Gewerkschaften gab es nicht und Versuche welche zu bilden wurden massiv unterdrückt, es herrschten prekäre Arbeitsbedingungen und Arbeitslosigkeit. In einer dieser Fabriken, eine Keramikfabrik der Firma Zanon, begannen die Arbeiter Ende der 90er sich zu formieren indem sie sich am Sonntag zum Fußball spielen trafen. Als später die Fabrik schließen musste, beschlossen sie zu bleiben und den Betrieb weiterzuführen. Einer Zwangsräumung mit dem Tod vor Augen entgangen sie nur durch die Solidarität der Dorfgemeinschaft: 5000 Menschen umstellten die Fabrik und verhinderten eine blutige Auseinandersetzung. Es dauerte noch 4 Jahre bis nach etlichen Demonstrationen, Verhandlungen sowie Bedrohungen durch Firmenbesitzer und Regierung die Arbeiter endlich als Kooperative anerkannt wurden.

Der Film ist mit über 2 Stunden teilweise etwas langatmig und durch die Zeitsprünge nicht immer leicht nachvollziehbar. Manchmal wurden die englischen Untertitel nicht lang genug angezeigt, wenn die spanische Diskussion besonders hitzig wurde. Aber darauf beschränken sich auch schon die Kritikpunkte, denn der Film wirkt sehr anregend, um mehr über die argentinische Geschichte zu lernen, und war zeitweilig sehr spannend anzusehen. Der rote Faden wurde durch Kinder einer Schulklasse hochgehalten, die in der aktuellen Zeit mit einer Wanderung durch die Fabrik die Geschichte ihrer Übernahme erzählt bekommen. Besonders beeindruckend ist uns hängen geblieben wie sehr die Arbeiter ihre Kinder in den Mittelpunkt der gesamten Dokumentation gerückt haben. Sie waren am häufigsten die Motivation für ihr Engagement in der Fabrik. Die Arbeiter konnten ihren Kindern zeigen, dass soziale und faire Strukturen es schaffen können das Überleben der Familien zu sichern.

Somit ist unser Fazit: sehr sehenswert!

Hier der Tailer:

WDR-Fernsehbeitrag: Bitterer Kaffee

Immer wieder werden wir in unseren Stadtrundgängen auf Tchibo, sein Engagement und das Siegel der Rainforest Alliance angesprochen, daher heute eine Empfehlung für einen Beitrag des WDR.
Dieser Beitrag zeigt ganz gut wesentliche Punkte dieser Problematik und führt gut in das Thema ein, auch wenn wir natürlich nicht mit allen Punkten des Beitrags einverstanden sind und das alles so unterschreiben würden. Besonders was das Thema Tchibo und McDonalds angeht…
So wirbt Tchibo mit dem RainforestAlliance-Siegel „light“. Denn der ohnehin schon wenige zertifizierte Kaffee bei Tchibo enthält beim genauen Hinsehen sogar nur 30% des nach Öl meistgehandelsten Rohstoff der Welt! Insgesamt liegt damit der Anteil also nur noch bei 10%…
Tja, und um das RainforestAlliance-Siegel, welches in dem Beitrag kommentarlos empfohlen wird, steht es auch nicht so gut. Denn so steht das Unternehmen vielfacher Hinsicht in der Kritik. Besonders interessant dazu auch zu lesen eine Korrespondenz zwischen Klaus-Werner Lobo und Earthlink zum Thema McDonalds und fairer Kaffee.

markt-Scanner: Bitterer Kaffee(15:28)
Hier gibts den Direktdownload.

In vielen Kaffeeanbauländern herrscht nackte Not unter Kleinbauern und Plantagenarbeitern. Sogar Kinderarbeit ist an der Tagesordnung. Was können Kaffeetrinker dagegen tun? (Quelle: www.wdr.de)
(mehr…)

Kongressrückblick: Jenseits des Wachstums

Vor einiger Zeit haben wir hier auf den Jenseits des Wachstumskongress in Berlin aufmerksam gemacht. Einige Aktive von KonsumGlobalLeipzig waren mit dabei und haben an vielen spannenden Vorträgen und Diskussionsrunden teilgenommen und ziehen ebenso wie die VeranstalterInnen im großen und ganzen ein positives Fazit:
„Der Kongress „Jenseits des Wachstums?!“ (20.-22. Mai, TU Berlin) war mit 2.500 Teilnehmenden ein großer Erfolg. Es ist gelungen, die Kritik am Wachstumsparadigma und die Suche nach Auswegen auf die politische Agenda zu setzen. In über 70 Veranstaltungen wurde intensiv diskutiert, um nach Wegen in eine ökologisch und sozial gerechte Zukunft zu suchen.“

Doch dabei soll es nicht geblieben sein, viele Veranstaltungen wurden aufgezeichnet, viele Ergebnisse dokumentiert und Beiträge geschrieben. All das ist veröffentlicht auf der Kongresswebsite. Es lohnt sich auf jeden Fall mal reinzuschauen!

Hier aber schonmal ein persönlicher Rückblick von Pia auf den Kongress:

Kommentar zum Kongress: „Jenseits des Wachstums?! Ökologische Gerechtigkeit. Soziale Rechte. Gutes Leben.“

Empören oder Resignieren? Umgestalten oder Transformieren?
Säle voller Aktivistinnen und Aktivisten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – scharenweise Interessierte am Post-Wachstumskonzept belebten am Wochenende die Hörsäle der TU Berlin und stellten sich auf dem Podium und im Publikum diesen Fragen. Der Kongress „Jenseits des Wachstums“ veranstaltet von attac fand vom 20. – 22.Mai 2011 in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung, Friedrich Ebert Stiftung, Otto Brenner Stiftung und der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin statt. Wie ist es möglich, mit den Ressourcen, die uns verbleiben, verantwortungsvoll umzugehen und eine möglichst gerechte Verteilung zu gewährleisten? Wie können wir über das bisherige Wachstumssystem hinaus die Gleichberechtigung der Bevölkerungen ermöglichen und dabei auch die Natur als gleichberechtigten Partner anerkennen? (mehr…)

Nächster öffentlicher Rundgang: Samstag 4. Juni – 11:00

Morgen ist es wieder so weit und es wird einen öffentlichen Rundgang geben.

Kommt einfach vorbei. Start ist 11:00 Uhr vor dern Weltladen an der Thomaskirche.

Wir werden etwa 1,5 – 2 Std. brauchen und mit der 5. Station auch wieder am Weltladen abschließen.

Damit ihr den Weg einfacher findet, hier eine kleine Hilfe:
Weltladen (Karte)

Einladung: Eine-Welt-Jugendwochenende

Eine-Welt-Jugendwochenende – DAS GLOBALE HANDY
Vom 24. bis 26. Juni 2011 in Oberau bei Meissen

Wieder bietet der Eine Welt e.V. Leipzig ein Jugendwochenende an. Diesmal mit dem Titel:

…………. DAS GLOBALE HANDY…………..

Es geht um die tollen Handys mit den vielen praktischen Funktionen und was damit weltweit so alles zusammenhängt, z.B. bezüglich der Themen:
* Rohstoffe und Krisenregionen
* Produktionsbedingungen und wer verdient
* Elektroschrott und die Umwelt

Und wir wollen uns damit beschäftigen
* wofür sich die Kampagne Make-IT-fair einsetzt,
* ob es ein faires Biohandy geben kann,
* welche Macht Verbraucher haben

Dafür planen wir:
* den thematische Film -gnadenlos billig- mit Diskussion,
* inhaltliche Inputs, z.B. durch einen Referenten von makeITfair
* gemeinsam erarbeitete Inhalte,
* kreative Umsetzung

Außerden erwarten Dich:
* bio-faires Kochen und Essen (evtl. Grillen)
* wohnen im Gärtnerhaus des Schlosses Oberau bei Meissen
in schöner Umgebung
* Autausch mit vielen anderen netten Leuten

Hier das Faltblatt zum Seminar mit weiteren Informationen, gern auch zum Ausdrucken, Auslegen oder zum verschicken per mail:

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Einladung zur einer Veranstaltung Sojamonokulturen

Heute haben wir für euch eine Einladung zu einer Veranstaltung mit einem spannenden Thema, welches uns ja auch immer wieder in unserer Arbeit beschäftigt:

Volle Futtertröge und Tanks in Europa – Vertreibung und Hunger in Paraguay

Über Sojamonokulturen in Südamerika und deren Folgen für die lokale Bevölkerung aber auch für die europäischen Verbraucher berichtet Esther Leiva, Aktivistin und Kleinbäuerin aus Paraguay am 27.05.2011 um 19 Uhr im Café im Haus der Demokratie Leipzig in der Bernhard-Göring-Str. 152 und am 28.05.2011 um 19.30 Uhr im Saal des Esche-Museums in Limbach-Oberfrohna, Sachsenstr. 3.

Die Veranstaltung über die fatalen Folgen der Sojamonokulturen, Menschenrechtsverletzungen und den Widerstand der Kleinbauern in Paraguay findet im Rahmen einer vom 15.05. bis 09.06.2011 in Kooperation mit FIAN Deutschland e.V. organisierten Rundreise mit Esther Leiva in Deutschland und Österreich statt.

Zum Hintergrund:
Soja landet täglich auf unserem Teller, denn das Futter für Fleisch- und Milchprodukte, Eier, Süßwaren und Fertiggerichte basiert auf den importierten Futtermitteln. Europäische Tierzucht- und Mastbetriebe importieren jährlich 40 Millionen Tonnen Sojaschrot. Die einweißhaltige Bohne wird zudem immer wichtiger für die Herstellung von Agrarkraftstoffen. Das kleine Land Paraguay im Herzen Südamerikas steht weltweit an vierter Stelle im Sojaexport. Die steigende Nachfrage macht den Anbau sowohl für brasilianische, argentinische und deutsche Landbesitzer profitabel als auch für internationale Saatgutfirmen und Futtermittelhersteller in Europa.

Der Sojaanbau in Monokultur bedroht Mensch und Umwelt. Der steigende Pestizideinsatz auf den Feldern mit gentechnisch veränderten Sojapflanzen macht die Landbevölkerung krank. Krebs- und Atemwegserkrankungen, Ausschläge und Kinder mit Missbildungen sind nur einige der Folgen. Auf den Feldern der Kleinbauern verkümmern die Pflanzen, Flüsse und Bäche sind vergiftet und die Böden ausgelaugt. Die rücksichtslose Ausweitung der Anbauflächen bedroht außerdem die kleinbäuerliche Landwirtschaft und verschärft den Landkonflikt.

Ansprechpartnerin: Urte Grauwinkel, Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V., Tel. 0341-3065-381

Veranstalter: Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft Sachsen, Ökolöwe – Umweltbund Sachsen e.V. und Quetzal Leipzig e.V.

Und hier noch ein sehr guter Film zum Thema (mit deuschtschen Untertiteln und Hintergrundinfos hier auf www.feedingfactoryfarms.org):

Schluss mit Hungerlöhnen in den Nähfabriken

Es reicht. Schluss mit Hungerlöhnen in der Sportbekleidungsindustrie. Fordern Sie adidas auf, für existenzsichernde Löhne in den Zulieferfabriken zu sorgen!
Bild: Adidasprotest
Protest gegen Adidas
Die ArbeiterInnnen der el salvadorianischen Zulieferfabrik
von adidas und anderen Sportbekleidungsherstellern berichteten von extremen Arbeitsdruck, erzwungenen Überstunden, Hungerlöhnen und Trinkwasser, das krank macht.

Dank des großen internationalen Drucks und der Aufmerksamkeit, die der Fall in El Salvador fand, reagierten die Markenfirmen recht schnell. Es kam zu Treffen zwischen der Fair Labor Association, bei der die meisten Unternehmen, die in Ocean Sky fertigen lassen, Mitglied sind. Die FLA soll eigentlich die Einhaltung der Arbeitsrechte in den Fabriken kontrollieren. Durch die FLA wurde COVERCO, eine Monitoring-Organisation aus Guatemala beauftragt, die Arbeitsbedingungen in Ocean Sky zu untersuchen. Wichtig wird nun vor allem sein, wie Markenfirmen wie adidas das extrem niedrige Lohnniveau anheben wollen. Nicht nur im Fall der Fabrik Ocean Sky versteckt sich adidas hinter staatlich festgelegten Mindestlöhnen, die nicht ausreichen, die Lebensbedürfnisse einer Familie zu decken. Es ist an der Zeit, hier eine klare Antwort zu geben, wie die weit verbreiteten Hungerlöhne angehoben werden sollen – und was adidas konkret bereit ist, dafür mehr an den Fabrikanten zu zahlen.

Unterstützen Sie die Protest-Aktion und schreiben Sie eine Protest-Email an den Vorstandsvorsitzenden Herbert Hainer und fordern Sie, endlich sicherzustellen, dass den ArbeiterInnen in Ihren Zulieferbetrieben ein existenzsichernder Lohn gezahlt wird.


Hier geht es zur Online-Aktion…


(www.saubere-kleidung.de, 12.5.2011)

„Denn zwei halbe Vegetarier sind auch ein ganzer! „

Auch die kleinen Schritte zählen!
Mit dem Motto „Denn zwei halbe Vegetarier sind auch ein ganzer!“ startete vor kurzem ein interessantes Projekt um unseren Fleischkonsum zu minimieren.
Durchschnittlich essen in Deutschland die Menschen pro Jahr mehr als 64 kg Fleisch, was weit über dem weltweiten Durchschnitt liegt und dadurch auch weitreichende globale Folgen hat. Diese sind inzwischen ja schon vielen bekannt, doch für viele Leute ist der Schritt zu vegetarischen oder veganen Ernährung (zumindest für den Anfang) zu groß und abschreckend.
Hier nun die lustige Idee des Projektes – es tun sich einfach zwei Menschen zusammen und konsumieren jeweils nur noch die Hälfte Fleisch, denn wie gesagt: Zwei halbe Vegetarier sind auch ein ganzer!
Außerdem gibt es auf www.halbzeitvegetarier.de ein spannenden CO2-Rechner, der erschreckende Aufschlüsse gibt.

Guck also einfach mal rein und macht am besten mit!

Mehr Infos zu Fleischkonsum gibt es aber auch in unserer Stadtführungsstation zum Thema Fleisch – einfach mal mitkommen!

Kongress: Jenseits des Wachsums?

Heute gibt es eine Empfehlung für einen spannenden Kongress…

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac veranstaltet vom 20.22. Mai an der TU Berlin in Kooperation mit verschiedenen Stiftungen den „Jenseits des Wachstums-Kongress“. Das ganze Wochenende wird sich in vielen Workshops, Vorträgen und Plena um das große Thema drehen:“Wie weiter mit dem linearen Wachstum auf unserem endlichen Planeten?“ Es wird um eine generelle Wachstumskritik gehen bis hin zur Vorstellung von Konzepten der Postwachstumsökonomien.

Ein paar Leute von KonsumGlobalLeipzig werden auf jeden Fall dabei sein, schaut doch auch mal vorbei: www.jenseits-des-wachstums.de/

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14. Mai – Öffentlicher Rundgang

Wie schon angekündigt werden wir auch diesen Sommer wieder mehr oder weniger regelmäßige öffentliche Stadtführungen anbieten.
Los geht es mit den frischgebackenen StadtführerInnen am kommenden Samstag den 14. Mai um 11:00 vor dem Weltladen an der Thomaskirche.
Dort startet zu der Zeit auch der FairTradeBrunch, zu dem wir am Ende unseres etwa 1 1/2-stündigen Rundganges auch zurückkehren werden.

Wer dieses Wochenende nicht kommen kann, kann sich auch einfach kurz bei uns melden, dann werden zum nächsten öffentlichen Rundgang eine Info zuschicken.

Sonne – Seminar – Stadtrundgang

Letztes Wochenende war es endlich so weit und es gab bei herrlichstem Wetter unser Seminar für neue konsum- und globalisierungskritische Stadtführerinnen und Stadtführer.

KGL-Seminar 2011

Nachdem wir am Samstag uns mit der generellen Methode, der Projektgeschichte und den Chancen & Grenzen des Konzeptes auseinandergesetzt haben, schauten wir uns die Zusammenhänge zwischen Konsum und Globalisierung noch einmal genauer an. So haben wir anhand des Animationsfilmes „The Story of Stuff“ Fragen diskutiert, wie etwa Kann ein lineares Wachstum auf einem endlichen Planeten überhaupt funktionieren? und welche Konsequenzen ziehen wir daraus für unsere Bildungsarbeit. Denn was gibt es denn für Alternativen, die wir bieten können?
Anschließend ging es endlich an die inhaltliche Ausarbeitung der Stadtführungsstationen: Kleidung, Handy, Fisch, Reisen und Schokolade. Zum abendlichen Abschluss, schauten wir gemeinsam den sehr zu empfehlenden Film zum Thema Wasserprivatisierung „Water makes money“.
Am Sonntag gab es dann den ersten eigenen Stadtrundgang der SeminarteilnehmerInnen und bei strahlender Sonne diskutierten wir so lange über die einzelnen Themen, dass uns fast die Zeit ein bisschen knapp wurde. Zum Abschluss des Wochenendes gab es noch einmal geammelte Tipps & Tricks und einen Teil zur rechtlichen Situation, außerdem schauten wir uns zum Ende noch die bundesweiten und lokalen Strukturen an und planten die weitere Zusammenarbeit.

Denn in der nächsten Zeit steht wieder viel an, wie etwa…
Die für dieses Jahr erste öffentliche Führung am Samstag den 14.5. – Start ist um 11:00 am Weltladen an der Thomaskirche
und
auch wieder die Teilnahme an der diesjährigen Ökofete im Clara-Zetkin-Park am 29.5.

Video-Spot: Rama – Urwald auf’s Brot! und Protesterfolg

Hier ein kleines Video zur Palmölproblemetatik.


Viele Weitergehende Infos zum Thema Regenwaldabholzung und Palmöl findet ihr unter anderem auf www.robinwood.de und www.regenwald.org

Diese beiden Organisationen arbeiten seit Jahren auf diesem Gebiet und haben kürzlich wieder einen Protesterfolg errungen:
DWS, die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank, streicht sämtliche Anteile des Palmöl-Multis Wilmar aus ihren Finanzprodukten. Damit reagiert DWS jetzt auf die Kritik der Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD, die den Finanzdienstleister aufgefordert hatte, nicht weiter in Wilmar zu investieren. ROBIN WOOD kritisiert die Raubbau-Methoden des Palmölkonzerns. Wilmar wird in Indonesien von der lokalen Bevölkerung des Landraubs beschuldigt, zerstört Tropenwälder für neue Plantagen und steht im Verdacht, seine Plantagen teilweise illegal zu betreiben. (Weiterlesen)

Selber Aktiv werden könnt ihr zum Beispiel, in dem ihr bei www.regenwald.org die Petitionen mit unterzeichenet, wie z.B. hier:
Guatemala: Konzerne lassen Bauern für „Biosprit“ brutal vertreiben

Eilaktion der Kampagne für Saubere Kleidung

Anlässlich des Weltgesundheitstags ruft die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) zum weltweiten Verbot der tödlichen Sandstrahltechnik bei der Jeansverarbeitung auf. Über 20 Unternehmen aus ganz Europa sind bereits auf Forderungen der CCC eingegangen. Die Modekette New Yorker aber wendet die Technik trotz des erheblichen Gesundheitsrisikos weiter an. Der Konkurrent Orsay und die Luxusmarken Armani, Dolce&Gabbana, Roberto Cavalli und Versace haben bisher jegliche Information verweigert.
Jeans im Used-Look oder Vintage-Style werden mit der Sandstrahltechnik auf alt getrimmt – mit tödlichen Nebenwirkungen für die ArbeiterInnen, die innerhalb kurzer Zeit an der unheilbaren Lungenkrankheit Silikose erkranken.

Fordern Sie von den verantwortlichen Unternehmen ein endgültiges Sandstrahlverbot!
Schreiben Sie Protest-Mails an New Yorker, Orsay und die italienischen Luxusmarken:
www.saubere-kleidung.de
www.inkota.de/protestmail

In den letzten Monaten hat die Clean Clothes Campaign europaweit Jeans-Markenfirmen und Verkäufer aufgefordert, die Sandstrahltechnik öffentlich zu verbieten, das Verbot wirkungsvoll durchzusetzen sowie die betroffenen Arbeiter medizinisch zu versorgen und finanziell zu entschädigen. Erfahren Sie hier, wie die Unternehmen reagiert haben:
www.inkota.de/sandstrahlen

Einladung: Einstiegsseminar für konsum- und globalisierungskritische StadtführerInnen

Jetzt Anmelden!

Der Frühling kommt – KonsumGlobalLeipzig auch!

Die ersten warmen Sonnenstrahlen sind da und so taut auch unser Blog wieder aus der Kältestarre auf. In Zukunft werdet ihr hier wieder deutlich regelmäßiger Informationen rund um unser Projekt, die neuesten Dinge aus der Konsumwelt und spannende Aktionen und Termine erfahren.
Doch nicht nur virtuell gehts wieder richtig los. Die neues Saison startet und wir suchen auch wieder neue Leute, die Lust haben mitzumachen. Vorrausichtlich Anfang Mai wird es ein Einstiegsseminar von uns geben, doch dazu bald mehr Infos auf dieser Seite.

Bis dahin gilt aber trotzdem schon:
KonsumGlobal Leipzig braucht DICH!
KonsumGlobal, die interaktive Stadtführung, startet in eine neue Saison. Damit wir an die Erfolge des vergangenen Jahres anknüpfen können, brauchen wir Verstärkung.
Interessierst Du Dich für die Themen Konsum und Globalisierung? Willst Du Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene über ihren Konsum und die damit verbundenen Folgen aufklären? Willst Du Menschen bewegen ihr Handeln zu überdenken? Willst Du etwas bewegen? Willst Du bei KonsumGlobal Leipzig mitmachen?

Dann komm zu unserem nächsten Treffen!

Das KonsumGlobal Leipzig Team trifft sich am Donnerstag, 7. April um 18 Uhr im Beratungsraum des StuRa, Zimmer 001.

Wir freuen uns auf Dich.

Rechte für Menschen – Regeln für Unternehmen

Die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen das EU-Recht ändern, um zu gewährleisten, dass in der EU ansässige Unternehmen für die negativen weltweiten Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf Menschen und Umwelt haftbar gemacht werden können.

So die Kernforderung des Internationalen Bündnisses Rights for people – Rules for business, welches wir mit unseren Stadtrundgängen auch unterstützen.
Auf der Homepage findet ihr viele Informationen, Materialien und Aktionen rund um das Thema Unternehmensverantwortlichkeit.

Dort gibt es derzeit eine große Petitionskampagne:
An die Staats- und Regierungschefs der EU und an den Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso.
Wir fordern Sie auf, die in der EU ansässigen Unternehmen für die weltweiten Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf Menschen und Umwelt gesetzlich haftbar zu machen. Verpflichten Sie die Unternehmen, genaue Informationen über ihre Aktivitäten zu veröffentlichen. Ermöglichen Sie Betroffenen Rechtsschutz in der EU.

Unterstützt die Kampagne jetzt auf: www.rightsforpeople.org

Atomkraft – na danke! [Meinung]

Seit Tagen sehen wir nun in den Nachrichten gespannt den japanischen Atomkraftwerken beim Hochgehen zu. Wir sehen daneben Menschen ohne Obdach, ohne Essen, ohne Strom, frierend und hungrig. Wir sehen heroische Einsatzkräfte, die trotz Radioaktivität gegen die Kernschmelze kämpfen und die Helfer humanitärer Hilfswerke, die tausende von Leichen bergen. Und wir sehen abertausende Kilometer entfernt hilflose Politiker zwischen Atomstromlobbyismus und erschrockenen Wählern hin und her schwanken. Zu all diesen Punkten gäbe es einiges zu kommentieren (was auch fleißig getan wird in Blogs und Foren).
Zeitweise sind nun in den Straßen großer japanischer Metropolen die Vergnügungs- und Einkaufsmeilen fast leer und überall laufen Menschen mit Geigerzählern herum. Japanische Regierungssprecher äußern sich zum Stromengpaß – und um nochmals die Parallele zur deutschen Diskussion zu ziehen: auch hier äußern sich Politiker und Experten zu möglichen Stromengpässen oder Einkäufen von Auslands-(Atom-)Strom bei Abschaltungen von AKWs.
Bei all diesen Diskussionen (in beiden Ländern) erstaunt der Blick auf nächtliche Straßen doch sehr. Jene menschenleeren Straßen in Tokioter Einkaufsmeilen – sie sind nachts hell erleuchtet! Die Dichte an Leuchtreklame auf den Bildern der Nachrichtensendung war gleissend! Es war taghell dort. Und hier? Wieviele AKWs würden wir denn einsparen wenn … nun, sagen wir: wenn man in den Geschäften auf nächtliche Schaufensterbeleuchtung verzichten würde (mit dem Zweck: liebe nächtens hier vorbeitorkelnde potenzielle Kunden, kommt doch morgen zu den Öffnungszeiten nochmal vorbei!). Und auf die Flachbildfernseher, die mit einminütiger Redundanz Inhalte in bewegten Bildern liefern, die gerade ein halbes Plakat füllen würden? Wie dringend benötigt die Tourismus-Branche nachts um drei angeleuchtete denkmalgeschützte Gemäuer?
Wir verbrauchen den ganzen Strom, um jede Werbegelegenheit, sei sie noch so unwahrscheinlich, zu nutzen.
Ich laufe nachts auch hie und da vorbei, und die Geschäfte, die dann hell erleuchtet sind, merke ich mir tatsächlich. Das sind nämlich die, in denen ich am Tag definitiv nichts einkaufe.

Anderer Ort – andere Möglichkeit: Wie wir einfach unseren ‚Atomausstieg selber machen‘ können, könnt ihr auf www.atomausstieg-selber-machen.de nachlesen.

22.1.: Demo – Wir haben es satt!

Wir haben es satt!
Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten

Demonstration am Samstag, 22. Januar 2011 in Berlin
12 Uhr Hauptbahnhof, Washingtonplatz
Abschlusskundgebung und Rock for Nature am Brandenburger Tor

Während der Messe „Grüne Woche“ in Berlin treffen sich am 22. Januar 2011 Landwirtschaftsminister aus aller Welt und internationale Agrarkonzerne auf Einladung der Bundesregierung. Das Ziel von Monsanto, Müller Milch, BASF und Co.: die Industrialisierung der Landwirtschaft voran zu treiben. Das heißt: Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte. Die Agrarkonzerne wollen für Gen-Saat, Agro-Chemie und Industrie-Food grenzenlose Märkte und weitere Milliarden-Subventionen. Sie wollen Agrarfabriken statt Bauernhöfe – überall. Dies alles unter dem Deckmantel den Welthunger und den Klimawandel zu bekämpfen. Unterstützt werden sie dabei von Kanzlerin Merkel und ihrer Bundesregierung.
Diese Agrarpolitik haben wir satt!

Nein zur Landwirtschaftspolitik von EU und Bundesregierung!
* Sie fördert die Gentechnik-Industrie.
* Sie zerstört unsere Umwelt und die biologische Vielfalt.
* Sie zerstört lokale Märkte und schafft Hunger in Entwicklungsländern.
* Sie macht krank, erlaubt Tierquälerei und mästet Agrarindustrie.
* Sie schafft unmenschliche Arbeitsbedingungen auf Plantagen, in Ställen und Schlachthöfen.
* Sie macht Lebensmittel zu Agro-Sprit und heizt den Klimawandel weiter an.Diese Agrarpolitik haben wir satt!

Wir wollen:
* gentechnikfreie, gesunde und fair produzierte Lebensmittel
* eine bäuerlich ökologische Landwirtschaft in Europa und weltweit
* eine tiergerechte und klimaschonende Landwirtschaft

Wir fordern
von Merkel, Aigner und Barroso, von Berlin und Brüssel:
* Ausstieg aus der Agro-Gentechnik – sofort!
* Kein Patent auf Leben!
* Stopp der Subventionen für industrielle Tierhaltung!
* Stopp der Milchseen und Fleischberge! Stopp von Dumping-Exporten in Entwicklungsländer!
* Stopp der Spekulationen mit Lebensmitteln!
* Faire Marktregeln für bäuerlich ökologische Landwirtschaft weltweit!

Wir fordern eine neue, gerechte Agrarpolitik – in Deutschland und Europa!
Politik über unsere Köpfe hinweg war gestern. Jetzt entscheiden wir über unser Essen.
Ja zu bäuerlich ökologischer Landwirtschaft weltweit!


Wähle das übelste Unternehmen des Jahres!

Die Public Eye Awards 2011 werden verliehen – am 28. Januar anläßlich des World Economic Forums (WEF) in Davos. Diesen Preis erhalten seit dem Jahr 2000 regelmäßig Konzerne, die sich im vorangegangenen Jahr besonders verantwortungslos gegenüber Menschen und Natur verhalten haben.
Rettet den Regenwald wählt Neste Oil auf den ersten Platz – wählen Sie mit!
Der finnische Energie-Konzern entwickelt sich gerade zum größten Palmölverarbeiter und Agrosprit-Produzenten der Welt. Sein „Neste Green Diesel“ ist schon heute europaweit an den Zapfsäulen erhältlich. Damit betreibt Neste Oil Grünwäsche in höchster Potenz. Denn um das erforderliche Palmöl zu gewinnen, werden in Indonesien und Malaysia die Regenwälder vernichtet. Und zwar durch den berüchtigten IOI-Konzern, Neste Oils Hautlieferanten für Palmöl. IOI ist verwickelt in illegalen Holzeinschlag, Brandrodungen, Vertreibungen, Vernichtung der Lebensräume von Menschen, Tieren und Pflanzen.
Demnächst werden auch die Flugzeuge von Lufthansa und Finnair mit „Bio“-Kerosin von Neste Oil bedankt – dank billigem Palmöl, an dem Blut klebt.

Helfen Sie, den Konzern zu stoppen und beteiligen Sie sich an der Abstimmung für die Public Eye Awards 2011.
www.publiceye.ch/de/vote/

Schon wieder traurige Nachrichten aus Bangladesh

Die NZZ Berichtet von schon wieder einem Brand in einer Textilfabrik mit vielen Toten und Verletzten:
„In Bangladesh sind bei einem Brand in einer Textilfabrik nahe der Hauptstadt Dhaka nach Augenzeugenberichten mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Bis zu 100 Menschen seien verletzt worden“ Hier weiterlesen…

Immer wieder gibt es neben den schwerwiegenden Arbeitsrechtsverletzungen auch unfassbare Missachtung von Arbeitsschutzmaßnahmen und Sicherheitsstandarts. Diese Missachtungen haben zur schrecklichen Folge viele Tote und Verletzte bei schweren Unfällen in den Textilfabriken, welche auch für den hiesigen Markt produzieren. Geschuldet ist das unter anderem dem unglaublichen Preisdruck, der von den Textilfirmen und Discountern ausgeht.

Mehr Hintergrundinfos zu diesen Fällen und vor allem wie ihr aktiv werden könnt, findet ihr unter anderem auf der Seite der Kampagne für saubere Kleidung und Inkota.

Drei Tote bei Protesten in Bangladesch

Schockierende Nachrichten aus einem Land, in dem ein großer Teil der Textilien für den deutschen und den Weltmarkt hergestellt werden, seien es Turnschuhe oder Outdoorjacken…

Textilarbeiter fordern höhere Löhne
„Mit Tränengas und Gummigeschossen ist die Polizei in Bangladesch gegen protestierende Arbeiter aus der Textilindustrie vorgegangen. Dabei wurden mindestens drei Menschen getötet und mehr als 150 weitere Personen verletzt. Die Arbeiter demonstrierten in der Hauptstadt Dhaka sowie der Hafenstadt Chittagong für höhere Löhne. Nach Polizeiangaben nahmen etwa 4000 Personen an den Protesten teil. Rund 300 Fabriken mussten vorübergehend schließen.“

Weiterlesen auf tagessschau.de

KonsumGlobal ist/wird WELTbewusst – oder doch nicht?

Seid ihr nun KonsumGlobal oder heißt das jetzt WELTbewusst oder beides? Eine Frage die wir in letzter Zeit immer wieder hören und aber auch gar nicht so schnell und leicht zu beantworten ist.
Um das Mysterium nun aufzulösen eine kleine Geschichtsstunde zum Projekt KonsumGlobal/WELTbewusst:

Im Jahre 2003 gabs es zwei FÖJlerinnen bei dem Jugendumweltnetzwerk Niedersachsen Janun, die hatten die Idee mit einem interaktiven Stadtrundgang auf die globalen Auswirkungen unseres lokalen Handelns aufmerksam zu machen. Es entstand das Projekt KonsuMensch.
Das Projekt startete gleich mit großen Erfolgen, so dass sich ein paar Menschen von der BUNDjungend und Janun zusammen und überlegten, wie das Projekt weiter verbreitet werden könnte. Es gab eine große Kooperation zwischen diesen beiden Jugendumweltverbänden und das große vom BMU geförderte Projekt KonsumGlobal ging 2007 in Startposition. In den folgenden 3 Jahren, gab es viele Workshops, Fortbildungen, Kongresse und gemeinsame Aktionen und die Gründung aktive Gruppen vielen Städten Deutschlands. Auch Auszeichnungen gab es für das Projekt wie z.B. Auszeichnung als UN-Dekadeprojekt für „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und als „best-practise-Projekt für Bildung für nachhaltige Entwicklung/Globales Lernen“ vom Sächsischen Kultusminister.
Ende 2009 lief leider die Förderung aus, doch sollte, das nicht das Ende sein, denn seit 2010 gibt es eine neue Kooperation mit dem Weltladendachverband, aus der das Projekt WELTbewusst hervorgegangen ist. In diesem Projekt werden die Stadtführungen weiterentwickelt und um Projekttage ergänzt.
Uns wird es weiter als KonsumGlobal-Leipzig geben, jedoch mit den brandneuen WELTbewusstmaterialien.

Also bleibt alles beim alten und auch nicht!

Was es sonst so mit WELTbewusst auf sich hat seht ihr hier:


und hier:

Shopdropping

Wir leben in einer Zeit, in der Unternehmen den öffentlichen Raum zunehmend mit ihren (Marketing-) Botschaften besetzen. Wenn man wie ich im städtischen Raum lebt, kann man sich vor den Werbebotschaften nicht schützen.

In diesem Kontext gibt es die soziale Bewegung des Adbustings, die Werbung von Unternehmen verfremdet und mit eigenen Botschaften belegt. Schön gemacht ist immer der Rücktitel des Greenpeace Magazins, der immer mit solchen Adbustings belegt ist. Hier gehts zu den tollen Motiven.

Eine noch konkretere Form des Adbustings ist es, direkt Produkte in Läden zu verändern und dann wieder ins Regal zu stellen. Oder gleich selbst gebastelte Produkte ins Regal stellen. Hier ein Video, wie so etwas aussehen kann. (Quelle: karmakonsum.de)


Wettbewerbsrecht verhindert faire Beschaffung

Da haben Kommunen und Länder lange gerungen um eine rechtliche Grundlage zu schaffen, faire Produkte kaufen zu können und nun grätscht ihnen das Wettbewerbsrecht von hinten fies in die beine. Und man ahnt schon, wer da lobbyistisch seine finger im spiel hat…

Verzicht auf Kinderarbeit, nachhaltiger Anbau, fairer Handel: Die deutschen Städte und Gemeinden achten beim Einkauf gezielter denn je auf die Herkunft der Produkte. Doch einigen Konzernen gefällt dies gar nicht – und selbst die EU-Kommission stellt sich quer.
Hier weiterlesen…

Ethisch korrekte Klamotten aus der „Fair Trade Zone”

Die Kampagne für Saubere Kleidung kritisiert seit etwa 20 Jahren die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Kleidung und mobilisiert unter anderem aufgrund von Eilaktionen kritische Konsumenten.
Unternehmen haben unterdessen reagiert. Abteilungen für Soziale Verantwortung (CSR) wurden gegründet, Überprüfungen in Zulieferbetrieben und Pilotprojekte durchgeführt. Einige Unternehmen sind Multistakeholder Initiativen (MSI) beigetreten.

Seit einigen Jahren gibt es unterdessen für bewusst konsumierende Menschen vermehrt Anbieter von „ethisch korrekten Klamotten”. Die Kampagne für Saubere Kleidung hat in der Vergangenheit die sozial-ökologische Mode auf den Prüfstand gelegt. Was heißt ethisch korrekt herstellen und konsumieren? Wie geht das und was bewirkt es?

Mit dem T-Shirt aus der Fair Trade Zone „Nueva Vida” unterstützt INKOTA Arbeiterinnen dabei, sich ein „neues Leben” aufzubauen. Die Kooperative besteht seit 1998. Die ArbeiterInnen treffen alle Entscheidungen auf einem monatlichen Plenum. Weiterhin garantiert das Kollektiv ein monatliches Einkommen, das durchschnittlich um 25 Prozent höher ist als der übliche Mindestlohn. Derzeit beträgt dieser 140 US-Dollar. Alle sind sozial- sowie krankenversichert. Gemeinsam schaffen es die Frauen, unter fairen und selbstbestimmten Arbeitsbedingungen öko-soziale Bekleidung für verschiedene Abnehmer herzustellen.

Die Shirts gibts von S bis XL für 15€.

Mehr dazu und Bestellungen auf: www.inkota.de

Ich will ein faires & grünes Handy!

Wir arbeiten schon seit langem mit der Kampagne makeITfair von Germanwatch zusammen. Deren Kampagne „Ich will ein faires & grünes Handy!“ geht nun in den Endspurt und sucht daher noch UnterstützerInnen:

Das Projekt makeITfair setzt sich für bessere Arbeits- und
Umweltstandards in der IT-Prduktion ein! Die aktuelle Kampagne richtetDie
sich an die Mobilfunkanbieter, die als größte Verkäufer von Handys ihre
Verantwortung ernst nehmen müssen:
- uns über die Produktionsbedingungen zu informieren
- grüne & faire Alternativen anzubieten
- ein fachgerechtes Recycling zu garantieren

Unterstützt die Kampagne online unter:
www.makeitfair.org

Bestellt Printpostkarten bei Germanwatch: Dallmer@germanwatch.org

Und hier das Aktionsvideo (englisch):

Vortrag: Arbeit zum Discountpreis – ausgenutzt bei Lidl

8. November 2010 | 18:00 – 20:00 | Friedrich-Ebert-Stiftung, Burgstr. 25, 04109 Leipzig | Mit AktivistInnen aus Bangladesh und Indonesien

Einblicke in die tristen Arbeitsbedingungen bei Zulieferern deutscher Discounter in Bangladesch und Indonesien von zwei Näherinnen und zwei Wissenschaftler/innen. Die CCC fordert: Rechte für Menschen, Regeln für Unternehmen.

Trotz massiver Einschüchterungen und Verhaftungen von Arbeitsrechtler/innen in Bangladesch berichten zwei Näherinnen von den bedrückenden Arbeitsbedingungen bei Zulieferern deutscher Discounter. Sie werden begleitet von Khorshed Alam, der die Arbeitsbedingungen in den Bekleidungsfabriken in Bangladesch untersucht hat und einer Anwältin der indonesischen Nichtregierungsorganisation TURC, die sich im Rahmen der Kampagne für einen ‚Asiatischen Grundlohn‘ über die Grenzen
Asiens hinweg für einen existenzsichernden Lohn einsetzt.

www.saubere-kleidung.de

The Story of Stuff

Jedes Produkt hat seine eigene Geschichte. Und diese Geschichte ist oftmals viel länger als wir auf den ersten Blick erkennen können. Sie beginnt beim Anbau der Rohstoffe, geht über die Herstellung, den Vertrieb und unseren eigenen Konsum, und endet noch lange nicht im heimischen Mülleimer.

Die amerikanische Aktivistin und Moderatorin Annie Leonard hilft uns mit ihrem Video „The Story of Stuff“, den kompletten Konsumkreislauf und die damit verbundenen sozialen und ökologischen Folgen zu verstehen. Der wahre Preis unserer Produkte steht schließlich nicht auf dem Preisschild der Verpackung. (Utopia.de)

Eine Deutsche Version findet ihr unter anderem auf: www.thestoryofstuff.de


KGL bei der Vorstellungsstraße

Am 27. Oktober findet wieder die Vorstellungsstraße des StuRa im GWZ statt. Dort findet ihr natürlich auch ein Stand von KonsumGlobal Leipzig.

Nächster Öffentlicher Rundgang

Am 15. Oktober findet unser nächster öffentlicher Rundgang statt.
Wir treffen uns dafür um 17:00 am zeitgschichtlichen Forum in der Grimmaischen Straße.



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