Veranstaltungstipp: 29./30.11. – Werte, Wohlstand, Wohlbefinden – (Wie) Wollen wir wachsen?

Nach dem diesjährigen McPlanet „Too Big To Fail“, dem „anders wachsen„-Kongress möchten wir euch heute schon wieder eine Veranstaltung zu diesem sehr aktuellen Post-Wachstums-Thema empfehlen, welche von oikos (Students for sustainable economics and development) organisiert wurde: „Werte, Wohlstand, Wohlbefinden – (Wie) Wollen wir wachsen?“.

Das Programm und genauere Infos findet ihr auf: leipzig.oikos-international.org

Datum: 29./30. November 2012
Ort: Vorträge finden im HS 8 (Hörsaalgebäude) und Workshops in den Räumen S 203, S 204 und S 205 (Seminargebäude) statt; Campus Augustusplatz, Universität Leipzig

Unser Workshop Werte, Wohlstand, Wohlbefinden – (Wie) Wollen wir wachsen? bietet eine Plattform zur Auseinandersetzung mit diesen Themen. Dazu werden wir am ersten Tag nach einem allgemeinen Einstieg verschiedene Konzepte wie das in Rio+20 angepriesene Green Economy, die Idee einer Postwachstumsgesellschaft und Grundgedanken des Ökosozialismus diskutieren. Am zweiten Tag wird die Praxistauglichkeit der Konzepte untersucht. Im Rahmen dessen stellen sich verschiedene Unternehmen und Initiativen vor und veranstalten Workshops.

Hintergrund:
Spätestens seit dem Bericht des Club of Rome (1972) wird verstärkt über die Grenzen des Wachstums diskutiert. Seitdem beschäftigen sich bedeutende Ökonomen, wie Robert M. Solow, Hermany E. Daly und Kenneth E. Boulding mit der Frage, ob diese Grenzen des Wachstums existieren.
Gründe für die Annahme von Wachstumsgrenzen ergeben sich durch
i) die Nicht-Erneuerbarkeit von Ressourcen wie Erdöl und Edelmetallen
ii) eine Übernutzung erneuerbarer Ressourcen wie Fischbestände und fruchtbare Böden und
iii) eine begrenzte Aufnahmefähigkeit von Abfallprodukten unserer Produktions- und Konsumptionsweise, z.B. von Treibhausgasen und Chemikalien.

Sofern Grenzen für ein weiteres Wirtschaftswachstum bestehen und wir mit unserer jetzigen Lebensweise an diese Grenzen stoßen, ergeben sich entscheidende Wohlfahrtskonsequenzen. Daher ist nach alternativen Entwicklungspfaden zu suchen und eine mögliche Implementation dieser voranzutreiben.