Archiv der Kategorie 'Aktionen'

Samstag – Macht mit beim Internationalen Buy-Nothing-Day

BND

Es ist mal wieder so weit – kommenden Samstag den 24.11.2012 findet der weltweite jährliche Buy Nothing Day statt. Dieser Tag ist inzwischen ein weltweiter Aktionstag um auf Konsumwahn und ausbeuterische Produktionsbedingungen aufmerksam zu machen und mit dem bewussten konsumverzicht das Nachdenken über das eigene Konsumverhalten anzuregen.
Mehr Infos findet ihr hier, hier und hier

Aus KonsumGlobal-Leipzig ist dabei und organisiert an diesem Tag verschiedene Aktionen in Leipzig:
Los geht es 13 Uhr!
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4. Juni, Tag der Nachhaltigkeit

Am deutschen Aktionstag für Nachhaltigkeit finden im ganzen Bundesgebiet Projekte zum Thema Nachhaltigkeit statt. Der Rat für nachhaltige Entwicklung lud dazu Städte, Vereine und Stiftungen ein ihre Angebot zu bündeln, um gemeinsam Aufmerksamkeit für die Vorbereitungen zur Konferenz Rio+20 zu bündeln. Unter dem folgenden Link sind alle Infos:
www.aktionstag-nachhaltigkeit.de/startseite
Was in Leipzig stattfindet kann man in der folgende Liste einsehen:
www.aktionstag-nachhaltigkeit.de/projekte/liste-nach-plz

Einstiegsseminar

Wir – KonsumGlobalLeipzig- laden euch ganz herzlich zu unserem zweitägigen Einführungsworkshop für unsere globalisierungskritischen Stadtrundgänge ein. Unser Ziel ist es, junge Leute zum Nachdenken über ihr Einkaufsverhalten anzuregen und die ökologischen und sozialen Missstände als Folge aufzeigen.

Deshalb bieten wir EUCH Einblicke in die Hinter(Ab-)gründe unserer konsumorientierten (Wa(h)ren-)Welt und deren katastrophale Auswirkungen, die sich meist im globalen Süden abspielen, an. Damit sich kein „Alles-ist-Schlecht-Gefühl“ einstellt, erarbeiten wir alltagstaugliche Handlungsalternativen. Neben dem wissenswerten Input erhaltet ihr die Fähigkeit, das Ganze methodische hochinteressant zu vermitteln.

Das Abenteuer findet im Rahmen der ISW, der Internationalen Studentischen Woche der Uni Leipzig, am 24. und 25. Mai, jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr statt und damit wir uns auch alle finden, treffen wir uns am Leibnizdenkmal auf dem Campus/Innenstadt.

Als Appetitanreger zeigen wir euch am Di, den 22. 05. ab 17:00 Uhr und am Mi, den 23.05. um 15:00 Uhr unseren Rundgang zum Reinschnuppern. Treffpunkt: Leibnizdenkmal!

Wie wir damit bewiesen haben: ihr könnt dabei nichts verlieren, sondern nur gewinnen:
Also, … bis zum Workshop!

Workshop für neue Stadtführende beim Stadtrundgang “Globalisierung im Alltag”

Zeit: 11. und 12. November (Freitag von 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr, Samstag von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr)
Ort: voraussichtlich Burgstr. 1, 04109 Leipzig
Eintritt: frei, für Verpflegung wird gesorgt.

Die Leipziger Stadtführung “Globalisierung im Alltag” ist ein Angebot des Eine Welt e.V. Leipzig. Ähnlich den Stadtführungen von KonsumGlobal Leipzig bietet sie die Möglichkeit, z.B. mit Kindern oder Jugendlichen das Thema Globalisierung anzusprechen und Zusammenhänge zwischen unserem Alltag und der Situation im Süden der Erde deutlich zu machen.

- Welche Reise legt eine Jeans zurück, bis wir sie tragen können?
- Was hat das Schnitzel mit dem Regenwald zu tun?
- Ist Tourismus gut oder schlecht?
- Was kann ich als Einzelner schon tun?

Diese und einige andere Aspekte der Globalisierung werden an exemplarischen Orten der Leipziger Innenstadt mit verschiedenen Methoden angeschnitten. Die Führungen stoßen, z.B. bei Schülergruppen auf großes Interesse. Deshalb benötigt der Eine Welt e.V. Leipzig, sowie auch KonsumGlobal Leipzig immer wieder Unterstützung bei der Durchführung von Stadtführungen.
Wenn Du an diesem Thema interessiert bist und Dir vorstellen kannst, vielleicht auch selbst an solchen Führungen mitzuarbeiten, ist dieser Workshop das Richtige für Dich.

Am ersten Tag erlebst Du eine Führung und steigst in die Themen Globalisierung und globales Lernen ein. Am zweiten Tag beschäftigst Du Dich dann intensiv mit den Methoden und der Durchführung einiger Stationen, wie Fast Food, Kleidung, Reisen oder Blumen.
Hier findest Du Informationen und den Stadtführungsflyer vom Eine Welt e.V. Leipzig

Global denken lokal handeln. Sei dabei!
Bei Fragen oder zur Anmeldung wende Dich an: info@einewelt-leipzig.de
oder 0341/3010143

Der Workshop ist ein Angebot des Eine Welt e.V. Leipzig und der Gruppe
KonsumGlobal Leipzig.
Mit finanzieller Unterstützung des BMZ und des katholischen Fonds
Kooperation Eine Welt.

Leipzig ist „Fairtrade-Town“

Vor einer Woche, am 26. September 2011, bekam die Stadt Leipzig den Titel „Fairtrade-Town“ verliehen.
Aus diesem Anlass gab es im Rathaus eine offizielle Feier mit Vertretern der Stadt, der Fairtrade-Town Initiative, vielen engagierten Menschen, die das Thema fairer Handel auf unterschiedliche Art und Weise an die Bevölkerung herantragen und sicher auch dem ein oder anderen neugierigen Gast.

Auch wir waren mit einem Stand vertreten, vor allem um unsere kritische Meinung zur Kampagne kundzutun und den Verantwortlichen der Stadt und des TransFair e.V. unsere weitergehenden Forderungen (s.u.) vorzustellen.

Der Oberbürgermeister war wohl leider zu beschäftigt und schnell wieder von der Bildfläche verschwunden, mit Heinz Fuchs dem Vorstandsvorsitzender des TransFair e.V. konnten wir jedoch ein kurzes Gespräch führen.
Dabei ging es hauptsächlich um die Möglichkeiten der Umstellung in der Textilindustrie auf „faire“ Produktion und welche Herausforderungen dabei auftreten. So sei es laut Fuchs am leichtesten faire Arbeitsbedingungen direkt beim Anbau der Baumwolle zu überprüfen, bei der weiteren Verarbeitung dieses Rohstoffs zum fertigen Produkt sei dies aber zunehmend schwerer, da in den größeren Fabriken in denen die Textilien zum Beispiel gewebt, geschnitten, gefärbt oder zusammengenäht werden, nicht nur ein einziger, sondern viele unterschiedliche Auftraggeber herstellen lassen, die ihrerseits eventuell leider keine gerechten Löhne zahlen wollen.

Eine Lösung hierfür wäre vielleicht der Zusammenschluss von Unternehmen, die den Wunsch haben ihre Produkte unter fairen Arbeitsbedingungen herstellen zu lassen und gemeinschaftlich eigene Produktionsstätten aufzubauen bzw. schon vorhandene auf faire Produktion umzustellen.

Was bedeutet „fairer Handel“ für uns in Leipzig?

Ein erster Schritt – aber es geht noch besser!

Mit dem Titel „Fairtrade-Town“ reiht sich Leipzig ein in eine Auswahl von über 50 Städten in Deutschland und über 900 weiteren weltweit, die den Kriterien-Katalog des TransFair e.V. erfüllen. Doch was genau bedeutet das für die Bürger unserer Stadt? Zum einen bekommt das Thema „fairer Handel“ mit dem Titel in Leipzig eine erhöhte Sichtbarkeit und könnte so auch zu einem kritischerem Einkaufsbewusstsein bei den BürgerInnen führen. Andererseits ist es ein öffentliches Eingeständnis dazu, dass der konventionelle globale Handel weitgehend nicht unter fairen Bedingungen abläuft. Dazu gehören Probleme wie nicht nachhaltige Ressourcennutzung, Verwendung gesundheitsschädlicher Dünger und Pestizide in der Landwirtschaft, Preise und Löhne, die nicht ausreichen, um die Existenz der Produzierenden zu sichern und Arbeitsbedingungen, die die Menschenrechte einschränken. All das soll mit dem Siegel „Fairtrade“ und dem teilweise etwas erhöhten Ladenpreis gegenüber konventionellen Produkten behoben sein. Doch ist das die einzige Lösung der genannten Probleme?

Um deutlich zu machen, dass es bei diesem neuen Label nicht nur um das Image für die Stadt geht, sondern der Titel „Fairtrade-Town“ wirklich ernst genommen wird, fordern wir von der Leipziger Stadtverwaltung mehr als ein Statement für mehr fairen Konsum:

    * Städtische Anschaffungen von z.B. Textilien, Einrichtungsgegenständen und Büroartikeln sollten Kriterien nachhaltiger, sozial-verantwortlicher und ressourcenschonender Produktion erfüllen.
    * Unterstützung von regionalen Produktions- und Handelsstrukturen und Läden mit transparenten Handelsbeziehungen, insbesondere von gemeinnützigen und nicht profitorientierten Betrieben.
    * Vermeidung von Müll und Materialverbrauch: Behördliche Vorgänge weiter digitalisieren.

Wie können wir fairer einkaufen?
Hier haben wir ein paar Vorschläge zum bewussten Konsum für jeden von uns gesammelt, die im Zuge der Fairtrade-Kampagne nicht zu Wort kommen:

    * Bewusster und weniger Luxusgüter wie Kaffee und Schokolade konsumieren
    * Kleidung länger tragen, falls mal frischer Wind in den Kleiderschrank soll: im Secondhandladen stöbern oder mit Freunden tauschen
    * Regionales und saisonales Obst sowie Gemüse und andere Produkte direkt beim Bauern auf dem Markt kaufen oder in Kooperativen bestellen
    * Umsonstläden besuchen und mitgestalten: Gegenstände, die für einen selbst keinen Nutzen mehr haben, könnten andere Menschen eventuell gut gebrauchen
    * Verpackungsmüll vermeiden, Plastiktüten sowie Plastikeinwegflaschen vermeiden oder mehrfach benutzen
    * Bei elektronischen Geräten den vermeintlichen Mehrwert (Statussymbol?) sorgfältig abwägen bevor etwas Neues eingekauft wird
    * Elektronikgeräte dem fachgerechten Recycling zuführen (Wertstoffhof, gelbe Tonne Plus)

„Fairtrade“ ist also nicht nur etwas für die „Besserverdienenden“, wie oft behauptet, denn gerechter konsumieren kann jeder. Beim Stadtrundgang von KonsumGlobal-Leipzig werden Produktionsketten unserer Alltagsprodukte kritisch beleuchtet und alternative Möglichkeiten diskutiert, selbst wenn auf einigen Produkten kein Siegel steht.
Denn: Erst faires Bewusstsein schafft faires Handeln, und faire Bedingungen auf der Welt können wir uns nicht alleine kaufen.

CCC-Aktion: Adidas – Schluss mit den Hungerlöhnen in den Nähfabriken

Heute gibts mal wieder eine Eilaktion der Kampagne für Saubere Kleidung!

Anlässlich der Fußball-Frauen-Weltmeisterschaft fordert die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) Adidas auf, für existenzsichernde Löhne in den Zulieferfabriken zu sorgen. Unterstützen Sie die ArbeiterInnen in den Zulieferfabriken von Adidas in ihrem Kampf gegen Hungerlöhne!

Die ArbeiterInnen in der el salvadorianischen Zulieferfabrik Ocean Sky berichteten von extremem Arbeitsdruck, erzwungenen Überstunden, Hungerlöhnen und Trinkwasser, das krank macht. Dank des großen internationalen Drucks reagierten die Markenfirmen recht schnell und es kam zu Verbesserungen in der Fabrik.
Mehr Informationen unter: www.saubere-kleidung.de

Offen bleibt bisher aber, wie Adidas das extrem niedrige Lohnniveau anheben will. Nicht nur im Fall der Fabrik Ocean Sky versteckt sich Adidas hinter staatlich festgelegten Mindestlöhnen, die nicht ausreichen, die Lebensbedürfnisse einer Familie zu decken. Es ist an der Zeit, eine klare Antwort zu geben, wie die weit verbreiteten Hungerlöhne angehoben werden sollen und was Adidas konkret bereit ist, dafür mehr an den Fabrikanten zu zahlen.

Schreiben Sie eine Protest-Mail an Adidas.
Adidasprotest

Inkota-Hilferuf: Eine unabhängige Stimme braucht eine unabhängige Finanzierung!

Heute gibt es mal eine Info etwas anderer Art. Uns erreichte kürzlich ein Hilferuf von Inkota. Wie schon öfters berichtet, arbeiten wir viel zusammen und das soll auch so bleiben. Nur dafür braucht es nun Unterstützung! Lest selbst…

Wie viel ist Ihnen eine kritische entwicklungspolitische Stimme wert?

Mit dieser Frage möchte ich mich als Geschäftsführer von INKOTA heute persönlich an Sie wenden. Denn es ist dringender als je zuvor: INKOTA braucht Ihre Unterstützung!

Unser Netzwerk steht seit Jahren dafür, gegenüber den Mächtigen kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Konzerne wie Lidl, H&M oder Monsanto haben das schon zu spüren bekommen, aber auch politische Entscheidungsträger wie die deutsche Bundesregierung.

Doch in jüngster Zeit schlägt uns der Wind entgegen: 50.000 Euro wurden INKOTA zuletzt aus öffentlichen Förderanträgen gestrichen – und die klammen Kassen legen nahe, dass auch in Zukunft der Rotstift regiert. Zu befürchten ist, dass dabei gerade dort gestrichen wird, wo kritische Positionen zuhause sind. Zumindest deuten unsere jüngsten Erfahrungen darauf hin. (mehr…)

Schluss mit Hungerlöhnen in den Nähfabriken

Es reicht. Schluss mit Hungerlöhnen in der Sportbekleidungsindustrie. Fordern Sie adidas auf, für existenzsichernde Löhne in den Zulieferfabriken zu sorgen!
Bild: Adidasprotest
Protest gegen Adidas
Die ArbeiterInnnen der el salvadorianischen Zulieferfabrik
von adidas und anderen Sportbekleidungsherstellern berichteten von extremen Arbeitsdruck, erzwungenen Überstunden, Hungerlöhnen und Trinkwasser, das krank macht.

Dank des großen internationalen Drucks und der Aufmerksamkeit, die der Fall in El Salvador fand, reagierten die Markenfirmen recht schnell. Es kam zu Treffen zwischen der Fair Labor Association, bei der die meisten Unternehmen, die in Ocean Sky fertigen lassen, Mitglied sind. Die FLA soll eigentlich die Einhaltung der Arbeitsrechte in den Fabriken kontrollieren. Durch die FLA wurde COVERCO, eine Monitoring-Organisation aus Guatemala beauftragt, die Arbeitsbedingungen in Ocean Sky zu untersuchen. Wichtig wird nun vor allem sein, wie Markenfirmen wie adidas das extrem niedrige Lohnniveau anheben wollen. Nicht nur im Fall der Fabrik Ocean Sky versteckt sich adidas hinter staatlich festgelegten Mindestlöhnen, die nicht ausreichen, die Lebensbedürfnisse einer Familie zu decken. Es ist an der Zeit, hier eine klare Antwort zu geben, wie die weit verbreiteten Hungerlöhne angehoben werden sollen – und was adidas konkret bereit ist, dafür mehr an den Fabrikanten zu zahlen.

Unterstützen Sie die Protest-Aktion und schreiben Sie eine Protest-Email an den Vorstandsvorsitzenden Herbert Hainer und fordern Sie, endlich sicherzustellen, dass den ArbeiterInnen in Ihren Zulieferbetrieben ein existenzsichernder Lohn gezahlt wird.


Hier geht es zur Online-Aktion…


(www.saubere-kleidung.de, 12.5.2011)

Video-Spot: Rama – Urwald auf’s Brot! und Protesterfolg

Hier ein kleines Video zur Palmölproblemetatik.

Viele Weitergehende Infos zum Thema Regenwaldabholzung und Palmöl findet ihr unter anderem auf www.robinwood.de und www.regenwald.org

Diese beiden Organisationen arbeiten seit Jahren auf diesem Gebiet und haben kürzlich wieder einen Protesterfolg errungen:
DWS, die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank, streicht sämtliche Anteile des Palmöl-Multis Wilmar aus ihren Finanzprodukten. Damit reagiert DWS jetzt auf die Kritik der Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD, die den Finanzdienstleister aufgefordert hatte, nicht weiter in Wilmar zu investieren. ROBIN WOOD kritisiert die Raubbau-Methoden des Palmölkonzerns. Wilmar wird in Indonesien von der lokalen Bevölkerung des Landraubs beschuldigt, zerstört Tropenwälder für neue Plantagen und steht im Verdacht, seine Plantagen teilweise illegal zu betreiben. (Weiterlesen)

Selber Aktiv werden könnt ihr zum Beispiel, in dem ihr bei www.regenwald.org die Petitionen mit unterzeichenet, wie z.B. hier:
Guatemala: Konzerne lassen Bauern für „Biosprit“ brutal vertreiben

Eilaktion der Kampagne für Saubere Kleidung

Anlässlich des Weltgesundheitstags ruft die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) zum weltweiten Verbot der tödlichen Sandstrahltechnik bei der Jeansverarbeitung auf. Über 20 Unternehmen aus ganz Europa sind bereits auf Forderungen der CCC eingegangen. Die Modekette New Yorker aber wendet die Technik trotz des erheblichen Gesundheitsrisikos weiter an. Der Konkurrent Orsay und die Luxusmarken Armani, Dolce&Gabbana, Roberto Cavalli und Versace haben bisher jegliche Information verweigert.
Jeans im Used-Look oder Vintage-Style werden mit der Sandstrahltechnik auf alt getrimmt – mit tödlichen Nebenwirkungen für die ArbeiterInnen, die innerhalb kurzer Zeit an der unheilbaren Lungenkrankheit Silikose erkranken.

Fordern Sie von den verantwortlichen Unternehmen ein endgültiges Sandstrahlverbot!
Schreiben Sie Protest-Mails an New Yorker, Orsay und die italienischen Luxusmarken:
www.saubere-kleidung.de
www.inkota.de/protestmail

In den letzten Monaten hat die Clean Clothes Campaign europaweit Jeans-Markenfirmen und Verkäufer aufgefordert, die Sandstrahltechnik öffentlich zu verbieten, das Verbot wirkungsvoll durchzusetzen sowie die betroffenen Arbeiter medizinisch zu versorgen und finanziell zu entschädigen. Erfahren Sie hier, wie die Unternehmen reagiert haben:
www.inkota.de/sandstrahlen

Rechte für Menschen – Regeln für Unternehmen

Die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen das EU-Recht ändern, um zu gewährleisten, dass in der EU ansässige Unternehmen für die negativen weltweiten Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf Menschen und Umwelt haftbar gemacht werden können.

So die Kernforderung des Internationalen Bündnisses Rights for people – Rules for business, welches wir mit unseren Stadtrundgängen auch unterstützen.
Auf der Homepage findet ihr viele Informationen, Materialien und Aktionen rund um das Thema Unternehmensverantwortlichkeit.

Dort gibt es derzeit eine große Petitionskampagne:
An die Staats- und Regierungschefs der EU und an den Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso.
Wir fordern Sie auf, die in der EU ansässigen Unternehmen für die weltweiten Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf Menschen und Umwelt gesetzlich haftbar zu machen. Verpflichten Sie die Unternehmen, genaue Informationen über ihre Aktivitäten zu veröffentlichen. Ermöglichen Sie Betroffenen Rechtsschutz in der EU.

Unterstützt die Kampagne jetzt auf: www.rightsforpeople.org

22.1.: Demo – Wir haben es satt!

Wir haben es satt!
Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten

Demonstration am Samstag, 22. Januar 2011 in Berlin
12 Uhr Hauptbahnhof, Washingtonplatz
Abschlusskundgebung und Rock for Nature am Brandenburger Tor

Während der Messe „Grüne Woche“ in Berlin treffen sich am 22. Januar 2011 Landwirtschaftsminister aus aller Welt und internationale Agrarkonzerne auf Einladung der Bundesregierung. Das Ziel von Monsanto, Müller Milch, BASF und Co.: die Industrialisierung der Landwirtschaft voran zu treiben. Das heißt: Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte. Die Agrarkonzerne wollen für Gen-Saat, Agro-Chemie und Industrie-Food grenzenlose Märkte und weitere Milliarden-Subventionen. Sie wollen Agrarfabriken statt Bauernhöfe – überall. Dies alles unter dem Deckmantel den Welthunger und den Klimawandel zu bekämpfen. Unterstützt werden sie dabei von Kanzlerin Merkel und ihrer Bundesregierung.
Diese Agrarpolitik haben wir satt!

Nein zur Landwirtschaftspolitik von EU und Bundesregierung!
* Sie fördert die Gentechnik-Industrie.
* Sie zerstört unsere Umwelt und die biologische Vielfalt.
* Sie zerstört lokale Märkte und schafft Hunger in Entwicklungsländern.
* Sie macht krank, erlaubt Tierquälerei und mästet Agrarindustrie.
* Sie schafft unmenschliche Arbeitsbedingungen auf Plantagen, in Ställen und Schlachthöfen.
* Sie macht Lebensmittel zu Agro-Sprit und heizt den Klimawandel weiter an.Diese Agrarpolitik haben wir satt!

Wir wollen:
* gentechnikfreie, gesunde und fair produzierte Lebensmittel
* eine bäuerlich ökologische Landwirtschaft in Europa und weltweit
* eine tiergerechte und klimaschonende Landwirtschaft

Wir fordern
von Merkel, Aigner und Barroso, von Berlin und Brüssel:
* Ausstieg aus der Agro-Gentechnik – sofort!
* Kein Patent auf Leben!
* Stopp der Subventionen für industrielle Tierhaltung!
* Stopp der Milchseen und Fleischberge! Stopp von Dumping-Exporten in Entwicklungsländer!
* Stopp der Spekulationen mit Lebensmitteln!
* Faire Marktregeln für bäuerlich ökologische Landwirtschaft weltweit!

Wir fordern eine neue, gerechte Agrarpolitik – in Deutschland und Europa!
Politik über unsere Köpfe hinweg war gestern. Jetzt entscheiden wir über unser Essen.
Ja zu bäuerlich ökologischer Landwirtschaft weltweit!

Wähle das übelste Unternehmen des Jahres!

Die Public Eye Awards 2011 werden verliehen – am 28. Januar anläßlich des World Economic Forums (WEF) in Davos. Diesen Preis erhalten seit dem Jahr 2000 regelmäßig Konzerne, die sich im vorangegangenen Jahr besonders verantwortungslos gegenüber Menschen und Natur verhalten haben.
Rettet den Regenwald wählt Neste Oil auf den ersten Platz – wählen Sie mit!
Der finnische Energie-Konzern entwickelt sich gerade zum größten Palmölverarbeiter und Agrosprit-Produzenten der Welt. Sein „Neste Green Diesel“ ist schon heute europaweit an den Zapfsäulen erhältlich. Damit betreibt Neste Oil Grünwäsche in höchster Potenz. Denn um das erforderliche Palmöl zu gewinnen, werden in Indonesien und Malaysia die Regenwälder vernichtet. Und zwar durch den berüchtigten IOI-Konzern, Neste Oils Hautlieferanten für Palmöl. IOI ist verwickelt in illegalen Holzeinschlag, Brandrodungen, Vertreibungen, Vernichtung der Lebensräume von Menschen, Tieren und Pflanzen.
Demnächst werden auch die Flugzeuge von Lufthansa und Finnair mit „Bio“-Kerosin von Neste Oil bedankt – dank billigem Palmöl, an dem Blut klebt.

Helfen Sie, den Konzern zu stoppen und beteiligen Sie sich an der Abstimmung für die Public Eye Awards 2011.
www.publiceye.ch/de/vote/

Shopdropping

Wir leben in einer Zeit, in der Unternehmen den öffentlichen Raum zunehmend mit ihren (Marketing-) Botschaften besetzen. Wenn man wie ich im städtischen Raum lebt, kann man sich vor den Werbebotschaften nicht schützen.

In diesem Kontext gibt es die soziale Bewegung des Adbustings, die Werbung von Unternehmen verfremdet und mit eigenen Botschaften belegt. Schön gemacht ist immer der Rücktitel des Greenpeace Magazins, der immer mit solchen Adbustings belegt ist. Hier gehts zu den tollen Motiven.

Eine noch konkretere Form des Adbustings ist es, direkt Produkte in Läden zu verändern und dann wieder ins Regal zu stellen. Oder gleich selbst gebastelte Produkte ins Regal stellen. Hier ein Video, wie so etwas aussehen kann. (Quelle: karmakonsum.de)