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Öffentliche Führungen

Eurer Konsum Global Leipzig Team lädt euch zu unserer öffentlichen Führung am Donnerstag den 23.05.2013 um 15 Uhr ein.
Treffpunkt ist die Leibniz-Statue im Innenhof des Campus Augustusplatz. Die Führung ist kostenlos.

Die nexte öffentliche Führung ist am Freitag den 31.05. 2013 um 17 Uhr. Treffpunkt ist die Nikolaisäule hinter der Nikolaikirche. Ernährung ist das Thema der Führung, welche ebenso kostenlos ist.

Die vorerst letzte öffentliche Führung findet am Montag den 03.06.2013 um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Nikolaisäule hinter der Nikolaikirche. Auch diese Führung ist kostenlos.

Unsere Veranstaltungsreihe für das Sommersemester


Alle Details der kommenden Veranstaltungen findest Du vorab hier:

Bananas!* am 23.04.2013 um 19:30 Uhr im Handstand und Moral, Merseburgerstraße 88b

Der Dokumentarfilm Bananas!* thematisiert den Rechtsstreit zwischen dem Unternehmen Dole Food Company und Plantagenarbeitern aus Nicaragua über den Einsatz des Pestizids DBCP und seine schädigende Wirkung auf die Fruchtbarkeit der Arbeiter. Umweltschützer von Greenpeace behaupteten, wer Produkte der Firma kaufe, leiste Beihilfe zur Zensur gegenüber kritischen Medien. Bereits im Jahr 2009 versuchte die Firma Dole die Aufführung des Dokumentarfilms Bananas!* zu verhindern. Nach der Aufführung des Films auf dem Los Angeles Film Festival im Juni 2009 verklagte die Firma Dole den schwedischen Filmemacher Gertten am 8. Juli wegen Verleumdung. Ende 2010 entschied ein Gericht in Los Angeles zu Gunsten der Filmcrew und genehmigte damit die Veröffentlichung des Films auch in den USA. Der Film über den Prozess „Big Boys Gone Bananas“ lief letztes Jahr auf dem Leipziger DOK Festival.
Am Dienstag, den 23. April zeigen wir Euch den Film Bananas!* Eintritt frei.

Literaturcafé am 07.05.2013 um 19:30 Uhr im Lesecafé der G16, Gießerstraße 16:

Wir möchten an diesem Abend eine offene Plattform von und für Interessierte schaffen, um sich über Literatur zum Thema Konsum, Globalisierung und Nachhaltigkeit auszutauschen. Egal ob spannendes Sachbuch, informativer Theorieschinken oder große Romankunst zum Thema – mitbringen, vorstellen und diskutieren. Max. 30 min pro Buch. Lest eine kurze Textstelle, erzählt etwas dazu, danach gibt’s jeweils Raum für einen kurzen Meinungsaustausch. Ihr dürft natürlich auch einfach nur kommen, um zuzuhören. Um neben geistigen auch kulinarischen Hungerzuständen vorzubeugen gibts auch ein veganes Kuchenbuffet.
Beginn 19:30, im Lesecafé der Gieszer 16 (Eingang am Radweg zwischen Gießer- und Naumburgerstraße). Eintritt frei. Wenn Du magst, steuer einen veganen Kuchen bei.

Outdoor Firmenprofile veröffentlicht – Veränderung ist möglich. Discover Fairness! Die neue Studie von Inkota

Es gibt spannende Neuigkeiten von unseren Kolleg_innen bei Inkota!

Innerhalb der Outdoor-Branche ist Bewegung entstanden und ein kritischer Dialog wurde möglich. Ein zentrales Thema des Diskurses, die Zahlung eines die Existenz sichernden Lohns, wurde besonders von den Südpartnern der Kampagne für Saubere Kleidung und dem INKOTA-netzwerk eingefordert.

„Die Kampagne brachte etwas in Bewegung. Inzwischen sind 15 europäische Outdoorfirmen unseren Forderungen nachgekommen. Ein klares Bekenntnis zu den Menschenrechten bei der Arbeit ist der Beitritt und das aktive Mitwirken in der Fair Wear Foundation.“ sagt Berndt Hinzmann.

Die FWF ist eine Multi-Stakeholder-Initative und verfügt über einen umfassenden Verhaltenskodex, der den Maßstäben der Kampagne für Saubere Kleidung entspricht. Die beigetretenen Unternehmen verpflichten sich außerdem zu einer transparenten Lieferkette sowie zur aktiven Umsetzung des Kodex und unabhängiger Kontrolle dieser Maßnahmen.

Eins ist bereits festzustellen das Agieren kritischer VerbraucherInnen hat innerhalb des Europäischen Verbandes der Outdoorfirmen – European Outdoor Group (EOG) und innerhalb einzelner Firmen zu einem Weiterdenken geführt, dem praktische Schritte gefolgt sind.

Die Trendsetter-Branche der Outdoorfirmen könnte zu den Gipfelstürmern des Bekleidungsmarkts in Sachen „Nachhaltigkeit“ werden, wenn diese die Herausforderung der „Vier Schritte zu einer fairen Lieferkette.“ umsetzen.

Die neuen Firmenprofile sind seit dem 19. November 2012 öffentlich. Anhand der Profile werden Entwicklung und bestehende Herausforderungen sichtbar.
www.saubere-kleidung.de/index.php/outdoor/firmenprofile/184-firmenprofile-outdoorfirmen-2012
www.inkota.de/themen-kampagnen/soziale-verpflichtung-fuer-unternehmen/kampagne-fuer-saubere-kleidung/outdoor-skate-surf/firmenprofile-outdoor/firmenprofile-2012/

Die gesamte Studie gibt es hier und hier schonmal eine Zusammenfassung:
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Veranstaltungstipp: 29./30.11. – Werte, Wohlstand, Wohlbefinden – (Wie) Wollen wir wachsen?

Nach dem diesjährigen McPlanet „Too Big To Fail“, dem „anders wachsen„-Kongress möchten wir euch heute schon wieder eine Veranstaltung zu diesem sehr aktuellen Post-Wachstums-Thema empfehlen, welche von oikos (Students for sustainable economics and development) organisiert wurde: „Werte, Wohlstand, Wohlbefinden – (Wie) Wollen wir wachsen?“.

Das Programm und genauere Infos findet ihr auf: leipzig.oikos-international.org

Datum: 29./30. November 2012
Ort: Vorträge finden im HS 8 (Hörsaalgebäude) und Workshops in den Räumen S 203, S 204 und S 205 (Seminargebäude) statt; Campus Augustusplatz, Universität Leipzig

Unser Workshop Werte, Wohlstand, Wohlbefinden – (Wie) Wollen wir wachsen? bietet eine Plattform zur Auseinandersetzung mit diesen Themen. Dazu werden wir am ersten Tag nach einem allgemeinen Einstieg verschiedene Konzepte wie das in Rio+20 angepriesene Green Economy, die Idee einer Postwachstumsgesellschaft und Grundgedanken des Ökosozialismus diskutieren. Am zweiten Tag wird die Praxistauglichkeit der Konzepte untersucht. Im Rahmen dessen stellen sich verschiedene Unternehmen und Initiativen vor und veranstalten Workshops.

Hintergrund:
Spätestens seit dem Bericht des Club of Rome (1972) wird verstärkt über die Grenzen des Wachstums diskutiert. Seitdem beschäftigen sich bedeutende Ökonomen, wie Robert M. Solow, Hermany E. Daly und Kenneth E. Boulding mit der Frage, ob diese Grenzen des Wachstums existieren.
Gründe für die Annahme von Wachstumsgrenzen ergeben sich durch
i) die Nicht-Erneuerbarkeit von Ressourcen wie Erdöl und Edelmetallen
ii) eine Übernutzung erneuerbarer Ressourcen wie Fischbestände und fruchtbare Böden und
iii) eine begrenzte Aufnahmefähigkeit von Abfallprodukten unserer Produktions- und Konsumptionsweise, z.B. von Treibhausgasen und Chemikalien.

Sofern Grenzen für ein weiteres Wirtschaftswachstum bestehen und wir mit unserer jetzigen Lebensweise an diese Grenzen stoßen, ergeben sich entscheidende Wohlfahrtskonsequenzen. Daher ist nach alternativen Entwicklungspfaden zu suchen und eine mögliche Implementation dieser voranzutreiben.

Der wahre Preis der Billigklamotten – Zweiter Fabrik-Großbrand in nur 3 Montaten

Während allerorts der alljährliche vorweihnachtliche Konsumwahnsinn beginnt, geht eine Meldung ging durch alle Medien: „Mehr als 100 Menschen sterben bei Brand in Textilfabrik“ (spiegel-online.de), „Nach Brandkatastrophe in Bangladesch – Todesfalle Textilfabrik“ (tagesschau.de), „Unglück in Bangladesch – Tödliche Billigklamotten“ (taz.de), „Wieder ein entsetzlicher Brand in Textilfabrik in Bangladesch mit über 100 Toten“ (Clean Clothes Campaign).

Keine drei Monate nach dem Großbrand in einer für KiK produzierenden Fabrik in Pakistan mit über 300 Todesopfern, ist dies nun schon der zweite (bekannte) Großbrand innerhalb kurzer Zeit mit über 100 Todesopfern in einer Textilfabrik, welche vorrangig für den europäischen und US-amerikanischen Markt produziert. Nach angaben der Kampagne für Saubere Kleidung in den Jahren 2006-2009 sind allein in Bangladesch über 470 Todesopfer durch Brände zu beklagen.

Während in Deutschland inzwischen 1/3 der verkauften Textilien aus dem für mieseste Arbeitsbedingungen bekannten Discountbereich kommen, sieht es bei den großen Marken nicht viel besser aus. Nicht nur das die ArbeiterInnen Löhne bekommen die unter dem Existenzminimum liegen, keine Überstunden bezahlt bekommen, kaum Pausen haben, sich nicht gewerkschaftlich organisieren dürfen und 6 oder 7 Tage-Wochen mit 12-16 Stundenarbeitszeit gehören, werden auch immer wieder grundlegendste Arbeitsschutz- und Sicherheitsmaßnahmen mißachtet, so sind Berichte über zu wenige und verschlossene Notausgänge, kein Brandschutz etc. keine Seltenheit.

Es wird also erschreckend deutlich, dass der wahre Preis für die Jeans nicht die 12,00€ sind, die wir an C&A bezahlen, auch nicht die 9,99€ bei KiK, den Preis bezahlen die NäherInnen mit ihrer Gesundheit und mit ihrem Leben.

Samstag – Macht mit beim Internationalen Buy-Nothing-Day

BND

Es ist mal wieder so weit – kommenden Samstag den 24.11.2012 findet der weltweite jährliche Buy Nothing Day statt. Dieser Tag ist inzwischen ein weltweiter Aktionstag um auf Konsumwahn und ausbeuterische Produktionsbedingungen aufmerksam zu machen und mit dem bewussten konsumverzicht das Nachdenken über das eigene Konsumverhalten anzuregen.
Mehr Infos findet ihr hier, hier und hier

Aus KonsumGlobal-Leipzig ist dabei und organisiert an diesem Tag verschiedene Aktionen in Leipzig:
Los geht es 13 Uhr!
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Veranstaltungsempfehlung: Konferenz in Leipzig – „anders wachsen“

anders-wachsen

Am 20. November findet in der Thomaskirche in Leipzig der große Thementag: anders wachsen – Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum statt.
Dort wird es einige spannende Podien und Diskussionsveranstaltungen geben zu u.a. „Alternativen“ Raus aus der Sackgasse – Entwurf einer alternativen Ökonomie, Lebensstil – eine Ökonomie des Genug und Geld – dem Wachstumszwang entgehen

Besonders empfehlen wollen wir euch das Podium zum Thema Alternativen zum Wirtschaftswachstum? mit Niko Paech der schon viel spannendes zu der Wachstumsdebatte beigetragen hat, wie sein Buch Befreiung vom Überfluss – Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es in seinem Artikel in der Zeitschrift Forum Umwelt und Entwicklung: Abschied vom Entkopplungsmythos – Ankunft in der Postwachstumsökonomie (.pdf)

Das Programm findet ihr auf www.anders-wachsen.de und hier (.pdf). Dort auch mehr zu den Hintergründen der Konferenz.

Lithiumabbau in Bolivien – Raubbau oder Ressourcengerechtigkeit?

Ayni e. V. veranstaltet eine internationale Konferenz zum Thema:
Lithiumabbau in Bolivien – Raubbau oder Ressourcengerechtigkeit?

Die Salzlake aus dem Salzsee Uyuni von Bolivien soll zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien verwendet werden und damit die Energiewende unterstützen. Jetzt haben wir die Möglichkeit, Wissenschaftler darüber zu befragen.

Freitag, 21.09. um 18.00 Uhr, Haus Steinstraße, Steinstraße 18, 04275 Leipzig

Samstag, 22.09.2012
, um 8:30 Uhr, Universität Leipzig , Neues Seminargebäude (Raum 403), Universitätsstr.1, 04109 Leipzig

Es sind noch wenige Plätze frei. Melde dich jetzt an, damit wir dich für Mittagessen usw. einplanen können. Die Anmeldegebühr entfällt. Bitte bei Anmeldung mit angeben, ob du an beiden Tagen oder nur an einer Veranstaltung teilnimmst.

Anmeldung unter: tanitani1@web.de
Weitere Informationen unter: www.ayni-ev.de

Fair einkaufen – so geht’s!

Zum Vortrag am 15.8. in Leipzig ist Frank Hermann gerade mit seinem Rad aus Dresden gekommen. Sein Besuch bei Contigo ist Teil einer 4-monatigen Radtour, bei der er Spenden für eine Kindertagesstätte in Guatemala sammelt und natürlich über den fairen Einkauf berichtet. Über 25 Besucher waren dabei und wurden überaus freundlich mit einem frischen Snack empfangen (Danke!).

Zu den Vortragsthemen gehörten natürlich die Klassiker Kaffee und Kakao, aber es ging auch um Früchte (Ananas aus Costa Rica, Mango aus Burkina Faso), Blumen (Kolumbien, Kenia, Tansania), Gold, Holz (Bolivien, Chile, Honduras), Reisen, Mode, Elektronik und Geldanlagen. Dazu erzählte er sehr persönliche Geschichten von Menschen, bei denen er zeitweise gelebt hat, und hatte auch die aktuellen Statistiken parat.

Besonders überrascht hat mich der Betrag, wie wenig die Deutschen im Durchschnitt für Fairtrade-Produkte im Jahr ausgeben: 5€ (im Jahr 2010, seitdem leicht gestiegen), also nicht mehr als eine Packung Kaffee? Unsere Nachbarn in der Schweiz sind mit 33€ einen Schritt weiter und zwar nicht weil ‚die mehr verdienen‘, sondern weil 55% der Supermärkte faire Produkte nicht viel teurer anbieten und zum Teil nicht einmal mehr die unfairen Produkte gleichzeitig anbieten.

Zur abschließenden Diskussion wurde deutlich wie weit eine nachhaltige Lebensweise über den bloßen fairen Einkauf hinausgeht:

  • Wie gehen wir mit Produkten um, die wir nicht oder nur teilweise fair bekommen können? (Bsp. IT: Recycling, Sparsamkeit, Initiativen …)
  • Wie stehen fair produzierte Lebensmittel gegenüber regionalen Produkten? (bzgl. CO2-Bilanz, lokale Arbeitskräfte)
  • Ist es fair bei einem Discounter faire Produkte einzukaufen, wenn man damit unfaire Löhne im eigenen Land unterstützt? (Bsp. Kaffee als billiges Lockprodukt (nicht kostendeckend), um dann andere Sachen zu kaufen)
  • Das sind kurz gefasst die aktuellen offene Fragen, wo Mitdenken und Mitmachen sehr erwünscht ist! (Z.B. mit einem Kommentar hier ?!)

    Zum Weiterlesen, hier ein paar Infos:
    Die Tourberichte von Frank Hermann: Blog
    Faires Gold: Fairmining
    Faire Mäuse: Projekt Phefe
    Reparieren statt Wegwerfen: ARD PlusMinus Beitrag vom 27.6.2012 über die: Dingfabrik in Köln

    Fair einkaufen – aber wie? Vortrag 15.8.

    Mit dem Titel „Fair einkaufen als Baustein einer nachhaltigen Lebensweise“ hält der Buchautor Frank Herrmann am 15.8.2012, um 19.30 einen Vortrag bei Contigo (in der Nikolaistraße 6-10).

    „Fair einkaufen ist viel mehr als nur shoppen fürs gute Gewissen. Es ist Teil einer Grundhaltung, die zeigt, dass jeder von uns die Welt ein wenig verändern kann.“ Neben einem Überblick über neue Entwicklungen im Fairen Handel geht Frank Herrmann auch auf die Themen „Fair Reisen“ und „Faire Geldanlagen“ ein.

    Das Prinzip Nachhaltigkeit

    Am 7. Juni sprachen Prof. Dr. Felix Ekardt und Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal zum Thema Nachhaltigkeit, eingeladen vom BUND Leipzig ins Café des Haus der Demokratie im Rahmen der Leipziger Umwelttage.

    Überraschend kurz aber inhaltlich umfassend stellte zunächst Prof. Ekardt seine Thesen zur Theorie der Nachhaltigkeit dar. Dazu gehörte, dass jeder Einzelne von uns trotz besseren Wissens es kaum schaffen würde in allen Belangen nachhaltig zu leben. Wir sparen an vielen Stellen Strom, Wasser und Müll ein, aber nutzen gleichzeitig mehr Wohnraum oder unternehmen ferne Urlaubsreisen mit dem Flugzeug. Die Gewohnheiten aus der uns prägenden Umgebung, sowie die Angst auf Verzicht lassen uns beispielsweise immer wieder Auto statt Fahrrad fahren oder häufiger Fleisch konsumieren. Doch was ist tatsächlich ein Verzicht für uns? Mit einer weiteren These unterstrich Prof. Ekardt unsere Chancen auf ein nachhaltiges Leben, wenn nicht nur jeder Einzelne von uns vermehrt das Glück und Wohlergehen aller Menschen zum Ziel hätte. Auch politisch sei ein Umdenken notwendig, wenn Zielkonflikte wie die CO2-Reduzierung um mindestens 90% in Deutschland bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum aufgelöst werden sollen. An dieser Stelle machte Prof. Ekardt deutlich, dass in Deutschland die meisten Emissionseinsparungen bisher durch Verlagerungseffekte, also die Auslagerung der Industrie zum Beispiel nach Asien gewonnen werden.

    Den wissenschaftlichen Erkenntnissen gegenüber vertrat Heiko Rosenthal die kommunalpolitische Perspektive in Leipzig. Mit der Initiative „Leipzig weiter denken“ sollen im Bürgerdialog vier Themenblöcke für eine nachhaltige Stadtentwicklung inhaltlich erarbeitet werden: „Leben und Wohnen aller Generationen“, „Neue Energie für alte Häuser“, „Nachhaltige Stadtfinanzen“ und „Mobilität der Zukunft“. (Beteiligung in der Zukunftsreihe unter http://www.leipzig.de/weiterdenken/beteiligen/in-zukunfstreihe-und-werkstaetten/) Zudem sah Heiko Rosenthal die Vernetzung von der EU bis zur Kommunalebene als notwendig an, um Richtlinien der nachhaltigen Entwicklung mit sinnvollen Indikatoren zu entwickeln und umzusetzen. Nur so könnte man mit Interessenskonflikten umgehen wie beispielsweise bei der Umsetzung der Umweltzone in Zusammenhang mit der Luftreinhaltungsrichtlinie.

    Mehr Zeit als für die Vorträge war danach für die Diskussion vorhanden. Hier nur einige Stichpunkte, Fakten und Fragen:

  • Prof. Ekardt: Trotz Einhaltung aller aufgestellten Richtlinien für nachhaltige Entwicklung in Leipzig, kann das Ergebnis eine nicht nachhaltige Stadt sein.
  • Bsp. Verbesserte Wärmedämmung von Häusern in Leipzig über die letzten 20 Jahre sollte die Energieeffizienz steigern, aber bei gestiegenem Wohnraum pro Person wird genauso viel oder sogar mehr Energie verbraucht.
  • Wie kann Nachhaltigkeit im Alltag sichtbar werden? Wenn ich nun mit Auto oder Fahrrad die nächsten 10km fahre, ist die Klimabilanz nicht immer gleich im Geldbeutel zu spüren.
  • Bildung findet nicht nur „im Kopf“ sondern auch emotional statt. Beispiel Solargenossenschaft: Menschen sind motiviert einen Baum lange zu pflegen, den sie gepflanzt haben. Wie kann diese Motivation für nachhaltige Wohnkonzepte genutzt werden? Wie können als Genossenschaft organsierte Initiativen sinnvoll mit der Stadt zusammenarbeiten?
  • Idee zur Mobilitätseffizienz: Mehr Straßenbahnen bei Regen?
  • Statt Ökodiktatur ist eine öffentliche Diskussion notwendig: Glück nur für mich oder Glück für alle? Diskussion als Ping-pong-Spiel statt Teufelskreis.
  • Zielkonflikte bei der Stadtverwaltung: Für die wirtschaftliche Entwicklung „musste“ der Standort Leipzig attraktiv sein. Also, dicker Dienstwagen oder Stadtradeln?
  • Institut für Nachhaltigkeit und Klimapolitik: www.sustainability-justice-climate.eu
    Leipzig weiter denken: www.leipzig.de/weiterdenken
    Weitere Veranstaltungen der Umwelttage: www.oekoloewe.de/termine.html

    4. Juni, Tag der Nachhaltigkeit

    Am deutschen Aktionstag für Nachhaltigkeit finden im ganzen Bundesgebiet Projekte zum Thema Nachhaltigkeit statt. Der Rat für nachhaltige Entwicklung lud dazu Städte, Vereine und Stiftungen ein ihre Angebot zu bündeln, um gemeinsam Aufmerksamkeit für die Vorbereitungen zur Konferenz Rio+20 zu bündeln. Unter dem folgenden Link sind alle Infos:
    www.aktionstag-nachhaltigkeit.de/startseite
    Was in Leipzig stattfindet kann man in der folgende Liste einsehen:
    www.aktionstag-nachhaltigkeit.de/projekte/liste-nach-plz

    Einstiegsseminar

    Wir – KonsumGlobalLeipzig- laden euch ganz herzlich zu unserem zweitägigen Einführungsworkshop für unsere globalisierungskritischen Stadtrundgänge ein. Unser Ziel ist es, junge Leute zum Nachdenken über ihr Einkaufsverhalten anzuregen und die ökologischen und sozialen Missstände als Folge aufzeigen.

    Deshalb bieten wir EUCH Einblicke in die Hinter(Ab-)gründe unserer konsumorientierten (Wa(h)ren-)Welt und deren katastrophale Auswirkungen, die sich meist im globalen Süden abspielen, an. Damit sich kein „Alles-ist-Schlecht-Gefühl“ einstellt, erarbeiten wir alltagstaugliche Handlungsalternativen. Neben dem wissenswerten Input erhaltet ihr die Fähigkeit, das Ganze methodische hochinteressant zu vermitteln.

    Das Abenteuer findet im Rahmen der ISW, der Internationalen Studentischen Woche der Uni Leipzig, am 24. und 25. Mai, jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr statt und damit wir uns auch alle finden, treffen wir uns am Leibnizdenkmal auf dem Campus/Innenstadt.

    Als Appetitanreger zeigen wir euch am Di, den 22. 05. ab 17:00 Uhr und am Mi, den 23.05. um 15:00 Uhr unseren Rundgang zum Reinschnuppern. Treffpunkt: Leibnizdenkmal!

    Wie wir damit bewiesen haben: ihr könnt dabei nichts verlieren, sondern nur gewinnen:
    Also, … bis zum Workshop!

    15. Mai 2012: Klima, Rohstoffe, Artenvielfalt – ist die Zeit reif für die Postwachstumsgesellschaft?

    Die Postwachstumsgesellschaft, nicht nur beim Jenseits des Wachstums-Kongresses im letzten Jahr oder beim McPlanet-Kongress am vergangenen Wochenende ein vieldiskutiertes Thema, sondern nun auch bald am Umweltforschungszentrum (UFZ) in Leipzig!

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    Vortrag und Diskussion

    15. Mai 2012/17:00 bis 19:00 Uhr

    Im Rahmen der Helmholtz Environmental Lecture des UFZ wird am 15. Mai 2012 Prof. Dr. Angelika Zahrnt in Ihrem Vortrag auf die Frage eingehen, ob die die Zeit reif für die Postwachstumsgesellschaft ist. Zu dem Vortrag mit anschließender Diskussion sind Sie sehr herzlich eingeladen. Über den nachfolgenden Link können Sie sich direkt anmelden:

    Anmeldung zu dem Vortrag
    Anfahrt zum Leipziger KUBUS

    Bei Fragen und für mehr Informationen hier der Kontakt:

    Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Permoserstr. 15, 04318 Leipzig
    Tel. 0341 235 1269
    lecture@ufz.de

    Last Minute: Mc Planet-Kongress – 20.-22. April

    Es ist wieder soweit und der diesjährige McPlanet-Kongress steht mit einem vielversprechenden Programm vor der Tür. Mit dabei verschiedene Partnerorganisationen wie zum Beispiel die BUNDjugend und natürlich auch wieder viele Aktive von KonsumGlobal und Weltbewusst.
    <strong/>Internationaler Bewegungskongress zu Globalisierung, Umwelt und Globaler Gerechtigkeit TU Berlin, 20.-22. April 2012″ /><br />
<strong><em><a href=McPlanet.com – Deutschlands größter internationaler Bewegungskongress an der Schnittstelle von Globalisierungskritik, globaler Gerechtigkeit und Umweltbewegung.

    McPlanet.com
    entstand aus der Überzeugung, dass Globalisierung, Gerechtigkeit und Umweltschutz zusammengedacht werden müssen. Der Kongress ist eine Plattform, auf der man lernen und streiten, sich austauschen und informieren, alte Bekannte und neue MitstreiterInnen treffen kann. So will McPlanet.com einen Beitrag leisten für eine gerechtere und ökologisch zukunftsfähige Welt.

    Das Programm und mehr Infos unter www.mcplanet.com

    Philippinen ein Land ohne Menschenrechte? – Salongespräche mit zwei philippinischen Menschenrechtsaktivist_innen


    Zwei Menschenrechtsverteidiger_innen aus den Philippinen berichten von ihren Erfahrungen im Einsatz für gesellschaftliche Mitbestimmung und Gleichheit vor dem Gesetz.

    im Rahmen einer Besuchsreise kommen im April zwei philippinische MenschenrechtsverteidigerInnen nach Deutschland. Sie berichten von ihrem Kampf für Landrechte und Indigenenrechte und diskutieren u.a. mit Bundestagsmitgliedern was deutsche Politik und
    Zivigesellschaft tun kann, um ihren Kampf zu unterstützen. Sie machen auch Halt in Leipzig

    Freitag 13.04. 19 Uhr
    , Leipzig, Salongespräch, Neues Seminargebäude, Universitätsstraße 1
    Samstag 14.04. – Sonntag 15.04, Leipzig, Workshop mit Danilo und Jessielyn, Zollschuppenverein, Zollschuppenstraße 11

    Philippinen ein Land ohne Menschenrechte? – Salongespräche mit zwei philippinischen Menschenrechtsaktivist_innen

    Jessielyn Colgado ist Präsidentin der Indigenenorganisation PADATA aus Malaybalay, Mindanao, die sich für die Anerkennung ihrer Ahnenländer und Traditionen im Rahmen des Indigenous Peoples Rights Act einsetzen.
    Danilo Gaban ist Projektkoordinator in der Bauern- und Bäuerinnenorganisation Task Force Mapalad in Negros, die für Landrechte im Rahmen der Landreform streitet.
    Zusätzlich werden auch Vertreter_innen der deutschen Politik aufs Podium gebeten um folgende Fragen zu diskutieren: Was kann die deutsche Politik tun? Was kann die interessierte Öffentlichkeit tun?

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu den Veranstaltungen zu kommen und mitzudiskutieren.

    Mehr Infos unter: www.verteidiger-verteidigen.de/

    Nur zufriedene Gäste kommen wieder

    Aus diesem Grund scheint KonsumGlobal Leipzig im vergangenen Jahr ganz gut gewesen zu sein. Denn das Johannes-Kepler-Gymnasium Leipzig hat für 2012 gleich viermal unsere Dienste gebucht. Im Rahmen einer Projektwoche werden wir vier siebenten Klassen die Themen Konsum und Globalisierung näher bringen.

    Im Februar 2011 begann diese Kooperation. Drei siebente Klassen erfuhren im fachübergreifenden Unterricht, welche Zusammenhänge zwischen unserem lokalen Konsum und der weiten, globalisierten Welt bestehen. An sehr kalten drei Tagen nahmen insgesamt 64 Schülerinnen und Schüler an einem je dreistündigen Programm teil.

    Das Programm startete mit einem kleinen Uni-Rundgang. Wenn der studentische Nachwuchs schon mal an die Uni kommt, kann er auch gleich den neuen Campus Augustsplatz kennen lernen. Viele Fragen zur Mensa und den angebotenen Studiengängen zeigten, dass ein Interesse am Studieren auch schon bei 13-jährigen vorhanden ist.
    Im neuen Seminargebäude kamen wir dem eigentlichen Thema näher. Nach der obligatorischen Begriffsklärung bestimmte die Klasse die Größe ihres ökologischen Fußabdrucks. Mit der Erkenntnis, dass der Lebensstil der Klasse sehr viel Fläche beansprucht und wir mehr als drei Planeten bräuchten, wenn alle Menschen so leben würden, ging die Veranstaltung in den Stadtrundgang über. Unsere Gäste erfuhren, welche Probleme Handys und Elektronikartikel mit sich bringen, wer den Kakao für unsere Schokolade erntet und wer an einem Turnschuh eigentlich wie viel verdient. Direkt nach den Stationen gingen die Schülerinnen und Schüler in die Geschäfte und fragten nach, wie es sich denn mit den dort angebotenen Produkten verhält. Verblüfft kehrten Sie zurück. Denn viele Einzelhändler konnten gar keine Auskunft geben, woher ihre Waren eigentlich kommen, geschweige denn, wie diese produziert wurden. Darüber diskutierend ging die Gruppe zum Weltladen weiter. Bei einer Tasse Tee wärmten sich unsere Gäste und erfuhren, was der Weltladen so alles macht und das die Herkunft der hier angebotenen Waren klar nachvollzogen werden kann.
    Zurück in der Uni sammelten und sortierten wir zusammen mit den Schülerinnen und Schülern die Eindrücke des Tages. Wir beschrieben noch einmal, welche Verantwortung wir Konsumenten haben und was wir anders machen können, damit Produzenten weltweit ein menschenwürdiges Leben haben und damit wir weniger Ressourcen verbrauchen.
    Zum Schluss lösten unsere Gäste noch ein paar knifflige Fragen beim Quiz, bei dem nur die Wenigsten alles richtig hatten.

    Die drei Tage 2011 waren sehr anstrengend, für alle Beteiligten. Aber sie waren auch sehr lehrreich, ebenfalls für alle Beteiligten. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer bedankten sich für unser Angebot und empfahlen uns ein „weiter so“.

    Der Eindruck, den KonsumGlobal damals hinterlassen hat, scheint sehr positiv zu sein. Anfang Februar 2012 dürfen wir nun gleich vier Klassen mit je drei Stunden Programm betreuen.
    Dieses Jahr wagen wir ein fast komplett überarbeitetes Programm. Statt der oben beschriebenen Inhalte gehen wir dieses Jahr mit einem Planspiel und einem Film ans Werk. Dabei greifen wir auf Projekttage von WELTbewusst, dem bundesweiten Nachfolgeprojekt von KonsumGlobal, zurück. Einen Stadtrundgang für die vier Gruppen wird es aber wieder geben. Denn dafür steht KonsumGlobal Leipzig.

    Gespannt blicken wir den kommenden sowie weiteren Projekttagen mit den aufgeweckten Schülerinnen und Schülern dieses Gymnasiums entgegen.

    mp

    Johannes-Kepler-Gymnasium
    ökologischer Fußabdruck
    WELTbewusst

    Neujahrsgrüße

    Wir möchten uns bei all unseren Gästen und Partnern für ihr Vertrauen und die Zusammenarbeit im Jahr 2011 bedanken und wünschen einen guten Start ins neue Jahr.
    Zu Beginn 2012 geht es dann auch gleich mit Konsumglobal weiter. Wir sehen uns, bis dahin,
    das Konsumglobal Leipzig Stadtführungen Team

    Workshop für neue Stadtführende beim Stadtrundgang “Globalisierung im Alltag”

    Zeit: 11. und 12. November (Freitag von 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr, Samstag von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr)
    Ort: voraussichtlich Burgstr. 1, 04109 Leipzig
    Eintritt: frei, für Verpflegung wird gesorgt.

    Die Leipziger Stadtführung “Globalisierung im Alltag” ist ein Angebot des Eine Welt e.V. Leipzig. Ähnlich den Stadtführungen von KonsumGlobal Leipzig bietet sie die Möglichkeit, z.B. mit Kindern oder Jugendlichen das Thema Globalisierung anzusprechen und Zusammenhänge zwischen unserem Alltag und der Situation im Süden der Erde deutlich zu machen.

    - Welche Reise legt eine Jeans zurück, bis wir sie tragen können?
    - Was hat das Schnitzel mit dem Regenwald zu tun?
    - Ist Tourismus gut oder schlecht?
    - Was kann ich als Einzelner schon tun?

    Diese und einige andere Aspekte der Globalisierung werden an exemplarischen Orten der Leipziger Innenstadt mit verschiedenen Methoden angeschnitten. Die Führungen stoßen, z.B. bei Schülergruppen auf großes Interesse. Deshalb benötigt der Eine Welt e.V. Leipzig, sowie auch KonsumGlobal Leipzig immer wieder Unterstützung bei der Durchführung von Stadtführungen.
    Wenn Du an diesem Thema interessiert bist und Dir vorstellen kannst, vielleicht auch selbst an solchen Führungen mitzuarbeiten, ist dieser Workshop das Richtige für Dich.

    Am ersten Tag erlebst Du eine Führung und steigst in die Themen Globalisierung und globales Lernen ein. Am zweiten Tag beschäftigst Du Dich dann intensiv mit den Methoden und der Durchführung einiger Stationen, wie Fast Food, Kleidung, Reisen oder Blumen.
    Hier findest Du Informationen und den Stadtführungsflyer vom Eine Welt e.V. Leipzig

    Global denken lokal handeln. Sei dabei!
    Bei Fragen oder zur Anmeldung wende Dich an: info@einewelt-leipzig.de
    oder 0341/3010143

    Der Workshop ist ein Angebot des Eine Welt e.V. Leipzig und der Gruppe
    KonsumGlobal Leipzig.
    Mit finanzieller Unterstützung des BMZ und des katholischen Fonds
    Kooperation Eine Welt.

    Leipzig ist „Fairtrade-Town“

    Vor einer Woche, am 26. September 2011, bekam die Stadt Leipzig den Titel „Fairtrade-Town“ verliehen.
    Aus diesem Anlass gab es im Rathaus eine offizielle Feier mit Vertretern der Stadt, der Fairtrade-Town Initiative, vielen engagierten Menschen, die das Thema fairer Handel auf unterschiedliche Art und Weise an die Bevölkerung herantragen und sicher auch dem ein oder anderen neugierigen Gast.

    Auch wir waren mit einem Stand vertreten, vor allem um unsere kritische Meinung zur Kampagne kundzutun und den Verantwortlichen der Stadt und des TransFair e.V. unsere weitergehenden Forderungen (s.u.) vorzustellen.

    Der Oberbürgermeister war wohl leider zu beschäftigt und schnell wieder von der Bildfläche verschwunden, mit Heinz Fuchs dem Vorstandsvorsitzender des TransFair e.V. konnten wir jedoch ein kurzes Gespräch führen.
    Dabei ging es hauptsächlich um die Möglichkeiten der Umstellung in der Textilindustrie auf „faire“ Produktion und welche Herausforderungen dabei auftreten. So sei es laut Fuchs am leichtesten faire Arbeitsbedingungen direkt beim Anbau der Baumwolle zu überprüfen, bei der weiteren Verarbeitung dieses Rohstoffs zum fertigen Produkt sei dies aber zunehmend schwerer, da in den größeren Fabriken in denen die Textilien zum Beispiel gewebt, geschnitten, gefärbt oder zusammengenäht werden, nicht nur ein einziger, sondern viele unterschiedliche Auftraggeber herstellen lassen, die ihrerseits eventuell leider keine gerechten Löhne zahlen wollen.

    Eine Lösung hierfür wäre vielleicht der Zusammenschluss von Unternehmen, die den Wunsch haben ihre Produkte unter fairen Arbeitsbedingungen herstellen zu lassen und gemeinschaftlich eigene Produktionsstätten aufzubauen bzw. schon vorhandene auf faire Produktion umzustellen.