KGL zur Weltpremiere von „Made in China“

Im Rahmen des DOK-Festivals wurde in Leipzig am 20.10.11 zum ersten Mal der Dokumentarfilm „Made in China“ in der Kategorie „Internationalen Wettbewerb Dokumentarfilm“ vor Publikum präsentiert. Der 128 minütige Film aus chinesischer Produktion in Originalsprache mit englischen Untertiteln zeigt den Alltag in einer Textilfabrik in Humen, Südchina.

Über das Jahr wechseln die Arbeiter ständig und so folgt der Film nicht dem Leben von einzelnen Menschen, so dass eher die Fabrik selbst zum Protagonisten wird. Schließlich spielt sich auch das komplette Leben der Arbeiter in den Räumen der Fabrik ab, sie essen und schlafen in gemeinschaftlich genutzten und provisorisch eingerichteten Zimmern. Der Zuschauer bekommt aus nächster Nähe mit, welchem Stress die Arbeiter ausgesetzt sind, wie heiß es in den meisten Monaten des Jahres ist, wie die knappe Freizeit vor dem Fernseher oder mit persönlichen Krisen verbracht wird. Jeder Arbeiter hat seinen eigenen Ventilator und natürlich ein Telefon, aber das Leben in den spärlich eingerichteten Räumen wirkt chaotisch und wenig selbstbestimmt. „Wie sollen wir für das Geld noch mehr arbeiten, wir hatten nur 2 Abende im letzten Monat frei,“ sagt ein Familienvater, der mit Frau und Tochter in der Fabrik arbeitet. Nur der älteste Sohn kann aufs College gehen, die 3 arbeiten, um ihm das Studium zu finanzieren. Wer sich über nicht ausgezahlten Lohn oder Überstunden beschwert, dem wird gekündigt, auch wenn die Fabrik in manchen Zeiten mit der Erfüllung von Aufträgen nicht hinterher kommt. Den Fabrikleiter sieht man meistens rauchend, seltener tut er noch etwas dabei, wie Geld auszahlen oder telefonieren. Er spricht über sich als jemanden, der hohes Ansehen hatte, weil er die Arbeiter gut behandeln würde. Aber über die Jahre hätten andere Fabrikleiter, die weniger nett sind, mehr Erfolg gehabt. Er müsse deshalb auch strenger sein, es ginge schließlich auch ihm nur um das Überleben (inklusive der 2 Packungen Zigaretten am Tag). Sehr oft müsse er Entscheidungen treffen, die gegen sein Gewissen sprechen.
Erst zur Neujahrsfeier gibt es ein paar Einblicke in das weite grüne Land, denn dann erst konnten die Arbeiter für einige Tage die Fabrik verlassen, um ihre Familien zu besuchen. Dazu wurde ihnen von der Fabrik sogar auch ein Bus zur Verfügung gestellt.

Nach der Vorstellung stellte sich die Regisseurin Jian Du noch den Fragen des Publikums. Warum sie diesen Film gemacht hätte? Sie wollte zeigen, dass es nicht nur die Arbeit gibt und was daraus wird, sondern dass dahinter Menschen stehen. Mit der Nähe des Films zu den Arbeitern wird uns eine Idee vermittelt, wie das Leben dort sich anfühlt. Auf die Frage, ob der Film auch in China in der Fassung gezeigt wird und was das mit den Zuschauern machen würde, meinte sie, dass der Film bereits angenommen wurde und nicht zensiert wird. Viele Chinesen würden nicht wissen, wie das Leben sich in anderen Regionen des Landes abspielt, so dass diese Nahaufnahme des Fabrikalltags auch für sie etwas Neues sein wird, was hoffentlich ihr Bewusstsein für den Wert von Kleidung und Arbeit im Allgemeinen ändert.

Wer sich darauf einlassen möchte, kann mit dem Film in einen für uns häufig befremdlichen Alltag eintauchen. Denn hier bekommen die Menschen Gesichter und Würde zurück, die in den Dumpingpreisen für unsere Kleidung nicht enthalten ist.


Workshop für neue Stadtführende beim Stadtrundgang “Globalisierung im Alltag”

Zeit: 11. und 12. November (Freitag von 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr, Samstag von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr)
Ort: voraussichtlich Burgstr. 1, 04109 Leipzig
Eintritt: frei, für Verpflegung wird gesorgt.

Die Leipziger Stadtführung “Globalisierung im Alltag” ist ein Angebot des Eine Welt e.V. Leipzig. Ähnlich den Stadtführungen von KonsumGlobal Leipzig bietet sie die Möglichkeit, z.B. mit Kindern oder Jugendlichen das Thema Globalisierung anzusprechen und Zusammenhänge zwischen unserem Alltag und der Situation im Süden der Erde deutlich zu machen.

- Welche Reise legt eine Jeans zurück, bis wir sie tragen können?
- Was hat das Schnitzel mit dem Regenwald zu tun?
- Ist Tourismus gut oder schlecht?
- Was kann ich als Einzelner schon tun?

Diese und einige andere Aspekte der Globalisierung werden an exemplarischen Orten der Leipziger Innenstadt mit verschiedenen Methoden angeschnitten. Die Führungen stoßen, z.B. bei Schülergruppen auf großes Interesse. Deshalb benötigt der Eine Welt e.V. Leipzig, sowie auch KonsumGlobal Leipzig immer wieder Unterstützung bei der Durchführung von Stadtführungen.
Wenn Du an diesem Thema interessiert bist und Dir vorstellen kannst, vielleicht auch selbst an solchen Führungen mitzuarbeiten, ist dieser Workshop das Richtige für Dich.

Am ersten Tag erlebst Du eine Führung und steigst in die Themen Globalisierung und globales Lernen ein. Am zweiten Tag beschäftigst Du Dich dann intensiv mit den Methoden und der Durchführung einiger Stationen, wie Fast Food, Kleidung, Reisen oder Blumen.
Hier findest Du Informationen und den Stadtführungsflyer vom Eine Welt e.V. Leipzig

Global denken lokal handeln. Sei dabei!
Bei Fragen oder zur Anmeldung wende Dich an: info@einewelt-leipzig.de
oder 0341/3010143

Der Workshop ist ein Angebot des Eine Welt e.V. Leipzig und der Gruppe
KonsumGlobal Leipzig.
Mit finanzieller Unterstützung des BMZ und des katholischen Fonds
Kooperation Eine Welt.

Leipzig ist „Fairtrade-Town“

Vor einer Woche, am 26. September 2011, bekam die Stadt Leipzig den Titel „Fairtrade-Town“ verliehen.
Aus diesem Anlass gab es im Rathaus eine offizielle Feier mit Vertretern der Stadt, der Fairtrade-Town Initiative, vielen engagierten Menschen, die das Thema fairer Handel auf unterschiedliche Art und Weise an die Bevölkerung herantragen und sicher auch dem ein oder anderen neugierigen Gast.

Auch wir waren mit einem Stand vertreten, vor allem um unsere kritische Meinung zur Kampagne kundzutun und den Verantwortlichen der Stadt und des TransFair e.V. unsere weitergehenden Forderungen (s.u.) vorzustellen.

Der Oberbürgermeister war wohl leider zu beschäftigt und schnell wieder von der Bildfläche verschwunden, mit Heinz Fuchs dem Vorstandsvorsitzender des TransFair e.V. konnten wir jedoch ein kurzes Gespräch führen.
Dabei ging es hauptsächlich um die Möglichkeiten der Umstellung in der Textilindustrie auf „faire“ Produktion und welche Herausforderungen dabei auftreten. So sei es laut Fuchs am leichtesten faire Arbeitsbedingungen direkt beim Anbau der Baumwolle zu überprüfen, bei der weiteren Verarbeitung dieses Rohstoffs zum fertigen Produkt sei dies aber zunehmend schwerer, da in den größeren Fabriken in denen die Textilien zum Beispiel gewebt, geschnitten, gefärbt oder zusammengenäht werden, nicht nur ein einziger, sondern viele unterschiedliche Auftraggeber herstellen lassen, die ihrerseits eventuell leider keine gerechten Löhne zahlen wollen.

Eine Lösung hierfür wäre vielleicht der Zusammenschluss von Unternehmen, die den Wunsch haben ihre Produkte unter fairen Arbeitsbedingungen herstellen zu lassen und gemeinschaftlich eigene Produktionsstätten aufzubauen bzw. schon vorhandene auf faire Produktion umzustellen.

Was bedeutet „fairer Handel“ für uns in Leipzig?

Ein erster Schritt – aber es geht noch besser!

Mit dem Titel „Fairtrade-Town“ reiht sich Leipzig ein in eine Auswahl von über 50 Städten in Deutschland und über 900 weiteren weltweit, die den Kriterien-Katalog des TransFair e.V. erfüllen. Doch was genau bedeutet das für die Bürger unserer Stadt? Zum einen bekommt das Thema „fairer Handel“ mit dem Titel in Leipzig eine erhöhte Sichtbarkeit und könnte so auch zu einem kritischerem Einkaufsbewusstsein bei den BürgerInnen führen. Andererseits ist es ein öffentliches Eingeständnis dazu, dass der konventionelle globale Handel weitgehend nicht unter fairen Bedingungen abläuft. Dazu gehören Probleme wie nicht nachhaltige Ressourcennutzung, Verwendung gesundheitsschädlicher Dünger und Pestizide in der Landwirtschaft, Preise und Löhne, die nicht ausreichen, um die Existenz der Produzierenden zu sichern und Arbeitsbedingungen, die die Menschenrechte einschränken. All das soll mit dem Siegel „Fairtrade“ und dem teilweise etwas erhöhten Ladenpreis gegenüber konventionellen Produkten behoben sein. Doch ist das die einzige Lösung der genannten Probleme?

Um deutlich zu machen, dass es bei diesem neuen Label nicht nur um das Image für die Stadt geht, sondern der Titel „Fairtrade-Town“ wirklich ernst genommen wird, fordern wir von der Leipziger Stadtverwaltung mehr als ein Statement für mehr fairen Konsum:

    * Städtische Anschaffungen von z.B. Textilien, Einrichtungsgegenständen und Büroartikeln sollten Kriterien nachhaltiger, sozial-verantwortlicher und ressourcenschonender Produktion erfüllen.
    * Unterstützung von regionalen Produktions- und Handelsstrukturen und Läden mit transparenten Handelsbeziehungen, insbesondere von gemeinnützigen und nicht profitorientierten Betrieben.
    * Vermeidung von Müll und Materialverbrauch: Behördliche Vorgänge weiter digitalisieren.

Wie können wir fairer einkaufen?
Hier haben wir ein paar Vorschläge zum bewussten Konsum für jeden von uns gesammelt, die im Zuge der Fairtrade-Kampagne nicht zu Wort kommen:

    * Bewusster und weniger Luxusgüter wie Kaffee und Schokolade konsumieren
    * Kleidung länger tragen, falls mal frischer Wind in den Kleiderschrank soll: im Secondhandladen stöbern oder mit Freunden tauschen
    * Regionales und saisonales Obst sowie Gemüse und andere Produkte direkt beim Bauern auf dem Markt kaufen oder in Kooperativen bestellen
    * Umsonstläden besuchen und mitgestalten: Gegenstände, die für einen selbst keinen Nutzen mehr haben, könnten andere Menschen eventuell gut gebrauchen
    * Verpackungsmüll vermeiden, Plastiktüten sowie Plastikeinwegflaschen vermeiden oder mehrfach benutzen
    * Bei elektronischen Geräten den vermeintlichen Mehrwert (Statussymbol?) sorgfältig abwägen bevor etwas Neues eingekauft wird
    * Elektronikgeräte dem fachgerechten Recycling zuführen (Wertstoffhof, gelbe Tonne Plus)

„Fairtrade“ ist also nicht nur etwas für die „Besserverdienenden“, wie oft behauptet, denn gerechter konsumieren kann jeder. Beim Stadtrundgang von KonsumGlobal-Leipzig werden Produktionsketten unserer Alltagsprodukte kritisch beleuchtet und alternative Möglichkeiten diskutiert, selbst wenn auf einigen Produkten kein Siegel steht.
Denn: Erst faires Bewusstsein schafft faires Handeln, und faire Bedingungen auf der Welt können wir uns nicht alleine kaufen.

Der Ferrero-Check

Warum sind die süßen Produkte dieser Marke so weit verbreitet in unseren Supermärkten? Warum werden diese Produkte so viel gekauft? Und wie sind eigentlich die Produktionsbedingungen? Dieser und weiteren Fragen ist die knapp 44-minütige Dokumentation der Reihe Markencheck vom WDR vom 8.8.2011 auf den Grund gegangen, wir haben sie letzte Woche gesehen und diskutiert.

Wie kommt es, dass Ferrero mit einer so breiten Palette von süßen Produkten bei uns so beliebt ist? Zum einen wurde die besondere Rezeptur von z.B. Nutella hervorgehoben, denn das Produkt wurde im Blindversuch von Testern immer wieder neben anderen Nuss-Nougat-Cremes identifiziert, selbst als einmal der falsche Name daraufstand. Der weitaus größere Faktor scheint aber die Werbung zu sein. Über sechs mal mehr Geld gibt Ferrero für Werbung aus als die direkten Konkurrenten Mars oder Storck. Immer wieder werden bekannte Gesichter aus Sport und Fernsehen mit den Produkten gezeigt, ob nun die Box-Geschwister Klitschko, Steffi Graf, diverse Models und natürlich die deutsche Fussballnationalmannschaft. Immer mit der Botfschaft für den Kunden, besonders Kinder, dass sie über das Produkt mit ihren Idolen auf Augenhöhe sein können. Auf Augenhöhe für Kinder sind auch besonders viele Ferrero-Süßigkeiten in den Supermärkten angeordnet. Das ist die sogenannte „Quengelware“ mit der Kinder wie Eltern manipuliert werden und dabei noch glauben sollen sich etwas Gutes zu tun. Wenn in der Werbung von der Extraportion Milch gesprochen wird, assoziieren das die meisten Menschen mit gesund. Wer aber mal wirklich auf die Verpackung sich die Zutaten durchsieht, wird schnell feststellen, dass sehr viel mehr Fett und Zucker in den Riegeln enthalten sind, sodass die Milch zu einem verschwindend geringen Anteil wird.

Erwachsene werden eher mit der Täuschung über die Leichtigkeit eines Schokoriegels zum Kauf bewegt. Ein Test auf der Straße zeigte, wie viele Schokoriegel ungefähr den Kaloriengehalt eines Sahnekuchens enthalten. Die befragten Menschen überschätzten die Zahl der Riegel meist 3-5 fach. Die tatsächliche Zahl war zwei und ein halber.

Woher kamen nun die meisten Zutaten die bei Ferrero genutzt werden? Und welche Rolle spielt der Konzern bei den Preisen? In der Dokumentation wurde die Spur der angeblichen Piemont-Kirsche, der Haselnüsse und des Kakaos verfolgt. Die Kirschen stammen tatsächlich zumeist aus Polen, die Haselnüsse aus der Türkei und der Kakao von der Elfenbeinküste. Bei den Haselnüssen gibt es hier eine Besonderheit, denn da ist Ferrero der weltgrößte Abnehmer und hat somit auch eine besondere Macht bei der Preisgestaltung. Die ist so knapp gehalten, dass in der Türkei hauptsächlich armenische Gastarbeiter mit ihren Familien in der Ernte arbeiten. Somit ist Kinderarbeit inklusive, von morgens 6 bis abends 6, in einer Zeltstadt lebend ohne fließend Wasser oder Strom. Es kamen einige Händler und Fabrikleiter zu Wort, die sich ausgenommen fühlen und keine fairen Preise für ihre Haselnüsse erzielen können.
Beim Kakao macht Ferrero keine Ausnahme, sie kontrollieren auch nicht ihre Zulieferer über die Einhaltung der internationalen Abmachung zum Verbot von Kinderarbeit auf Kakaoplantagen wie ihre meisten Konkurrenten. Mehrfach wurde schon gezeigt, dass auch aktuell an der Elfenbeinküste Kinderarbeit weit verbreitet ist z.B. in der Doku „Schmutzige Schokolade“.

Das Fazit der Dokumentation war also, dass bei Ferrero die Produkte schon einzigartig sind, und dass die Verführung aber auch die Irreführung besonders groß ist. Zudem sind die Produktionsbedingungen hinsichtlich Fairness unzureichend, und somit für uns auch völlig inakzeptabel.

Wer möchte, kann die Doku hier noch einmal nachschauen.

Nachhaltigkeit statt Greenwashing?

Nachhaltigkeit ist weiterhin „der Trend“ im Unternehmensstrategie, aber angeblich nur echte Nachhaltigkeit. Die KundInnen kommen den Grünwäschern schnell auf die Schliche. Ein Glück! Aber…, hm, warum führt dann aber Adidas mit „Better Cotton“ ein neues Logo ein statt auf bekannte Bio-Fair Label zu setzen und warum nimmt das die FR als echte Nachhaltigkeit hin???
Zu lesen in einem Artikel der FR (17.5.2011): Öko ja, aber ehrlich

CCC-Aktion: Adidas – Schluss mit den Hungerlöhnen in den Nähfabriken

Heute gibts mal wieder eine Eilaktion der Kampagne für Saubere Kleidung!

Anlässlich der Fußball-Frauen-Weltmeisterschaft fordert die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) Adidas auf, für existenzsichernde Löhne in den Zulieferfabriken zu sorgen. Unterstützen Sie die ArbeiterInnen in den Zulieferfabriken von Adidas in ihrem Kampf gegen Hungerlöhne!

Die ArbeiterInnen in der el salvadorianischen Zulieferfabrik Ocean Sky berichteten von extremem Arbeitsdruck, erzwungenen Überstunden, Hungerlöhnen und Trinkwasser, das krank macht. Dank des großen internationalen Drucks reagierten die Markenfirmen recht schnell und es kam zu Verbesserungen in der Fabrik.
Mehr Informationen unter: www.saubere-kleidung.de

Offen bleibt bisher aber, wie Adidas das extrem niedrige Lohnniveau anheben will. Nicht nur im Fall der Fabrik Ocean Sky versteckt sich Adidas hinter staatlich festgelegten Mindestlöhnen, die nicht ausreichen, die Lebensbedürfnisse einer Familie zu decken. Es ist an der Zeit, eine klare Antwort zu geben, wie die weit verbreiteten Hungerlöhne angehoben werden sollen und was Adidas konkret bereit ist, dafür mehr an den Fabrikanten zu zahlen.

Schreiben Sie eine Protest-Mail an Adidas.
Adidasprotest

Barbie, it’s over!

Greenpeace hat eine neue, sehr poppige Kampagne zu Spielzeugverpackung von Mattel.
Guckt mal rein!

Globale Ernährung – aber wie?

Seit langem wird darüber gestritten wie die globale Ernährung gesichert werden kann. Viele Akteure setzen dabei auf Industrialisierung der Landwirtschaft, genetisch veränderte Pflanzen und Agrotechnik. Allerdings gibt es begründete Zweifel daran!
WWF und Heinrich-Böll-Stiftung haben jüngst Studien der FAO kritisch unter die Lupe genommen und kommen zum Schluss, dass es auch andere Möglichkeiten gibt.

Hier die Studienergebnisse zum Download… (pdf)

Wer weniger wegschmeißt, muss weniger anbauen
Zur Ernährungskonferenz in Düsseldorf: Konzepte gegen Hunger basieren auf fragwürdigen FAO-Annahmen

Berlin – Die zur Bekämpfung der Hungerkrise von der Welternährungsorganisation FAO geforderte Steigerung der Lebensmittelproduktion um 70 Prozent bis 2050 basiert auf unvollständigen Annahmen. Zu diesem Schluss kommt eine gemeinsame Studie des WWF Deutschland und der Heinrich-Böll-Stiftung. Demnach hat die FAO maßgebliche Faktoren wie den Klimawandel unbeachtet gelassen. Die von der FAO geforderte siebzig-prozentige Steigerung der Agrarproduktion verliert damit laut Studie weitgehend ihre politische Aussagekraft. Die FAO hatte auf Grundlage ihrer Berechnungen bislang stets eine weltweite Intensivierung der Landwirtschaft gefordert. Die Studie wurde von der Universität Hohenheim durchgeführt und wird heute anlässlich der zweitägigen FAO-Konferenz in Düsseldorf veröffentlicht. (mehr…)

Inkota-Hilferuf: Eine unabhängige Stimme braucht eine unabhängige Finanzierung!

Heute gibt es mal eine Info etwas anderer Art. Uns erreichte kürzlich ein Hilferuf von Inkota. Wie schon öfters berichtet, arbeiten wir viel zusammen und das soll auch so bleiben. Nur dafür braucht es nun Unterstützung! Lest selbst…

Wie viel ist Ihnen eine kritische entwicklungspolitische Stimme wert?

Mit dieser Frage möchte ich mich als Geschäftsführer von INKOTA heute persönlich an Sie wenden. Denn es ist dringender als je zuvor: INKOTA braucht Ihre Unterstützung!

Unser Netzwerk steht seit Jahren dafür, gegenüber den Mächtigen kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Konzerne wie Lidl, H&M oder Monsanto haben das schon zu spüren bekommen, aber auch politische Entscheidungsträger wie die deutsche Bundesregierung.

Doch in jüngster Zeit schlägt uns der Wind entgegen: 50.000 Euro wurden INKOTA zuletzt aus öffentlichen Förderanträgen gestrichen – und die klammen Kassen legen nahe, dass auch in Zukunft der Rotstift regiert. Zu befürchten ist, dass dabei gerade dort gestrichen wird, wo kritische Positionen zuhause sind. Zumindest deuten unsere jüngsten Erfahrungen darauf hin. (mehr…)

Levis und Hanes 2$ Lohn auf Haiti

Levis, Hanes und andere Textilgrößen produzieren unter anderem in Haiti. Dort zahlen sie 2 Dollar Lohn pro Tag und wollen, dass das auch so bleibt. Die US-Regierung ist ihnen dabei behilflich, wie neue Wikileaks-Enthüllungen zeigen.

Nachzulesen in der Süddeutschen vom 07.06.2011.

Textilarbeiter in Haiti erhalten Hungerlöhne – die US-Regierung soll eine Erhöhung verhindert haben. So steht es offenbar in den Botschaftsnachrichten aus Port-au-Prince, die Wikileaks bald veröffentlichen will. Demnach haben Klamottenhersteller wie die Jeans-Firma Levi’s Druck gemacht, den haitianischen Mindestlohn niedrig zu halten. (Quelle: www.sueddeutsche.de)

WDR-Marken-Check: Tchibo

Vor kurzem haben wir von dem WDR-Marktcheck mit dem Titel „Bitterer Kaffee“ berichtet. Heute soll es eine Ergänzung geben:

Die Sendung „Markencheck“ hat Tchibo auf die Finger geschaut und interessante Dinge herausgefunden. Unter anderem wird Kinderarbeit auf Guatemaltekischen Kaffeeplantagen dokumentiert.
Den Beitrag gibt es in zwei Teilen:
Fairness und
Geschmack und Fairness – die Urteile.

Die gesamte Sendung (44 min.) gibt es in der Mediathek (zum Download: Rechtsklick und Ziel speichern unter…)

Filmtipp: Corazon de fabrica – Heart of the factory

Das KonsumGlobalTeam traf sich mal wieder zum Filmabend und stellt nun auch hier interessante Filme vor.
Zuletzt sahen wir Corazon de fabrica, eine Doku von 2008 aus Argentinien zur Übernahme einer Keramikfabrik durch ihre Arbeiter.

Während der Wirtschaftskrise in Argentinien sind zwischen 1995-2004 etwa 8000 Fabriken geschlossen worden. Gewerkschaften gab es nicht und Versuche welche zu bilden wurden massiv unterdrückt, es herrschten prekäre Arbeitsbedingungen und Arbeitslosigkeit. In einer dieser Fabriken, eine Keramikfabrik der Firma Zanon, begannen die Arbeiter Ende der 90er sich zu formieren indem sie sich am Sonntag zum Fußball spielen trafen. Als später die Fabrik schließen musste, beschlossen sie zu bleiben und den Betrieb weiterzuführen. Einer Zwangsräumung mit dem Tod vor Augen entgangen sie nur durch die Solidarität der Dorfgemeinschaft: 5000 Menschen umstellten die Fabrik und verhinderten eine blutige Auseinandersetzung. Es dauerte noch 4 Jahre bis nach etlichen Demonstrationen, Verhandlungen sowie Bedrohungen durch Firmenbesitzer und Regierung die Arbeiter endlich als Kooperative anerkannt wurden.

Der Film ist mit über 2 Stunden teilweise etwas langatmig und durch die Zeitsprünge nicht immer leicht nachvollziehbar. Manchmal wurden die englischen Untertitel nicht lang genug angezeigt, wenn die spanische Diskussion besonders hitzig wurde. Aber darauf beschränken sich auch schon die Kritikpunkte, denn der Film wirkt sehr anregend, um mehr über die argentinische Geschichte zu lernen, und war zeitweilig sehr spannend anzusehen. Der rote Faden wurde durch Kinder einer Schulklasse hochgehalten, die in der aktuellen Zeit mit einer Wanderung durch die Fabrik die Geschichte ihrer Übernahme erzählt bekommen. Besonders beeindruckend ist uns hängen geblieben wie sehr die Arbeiter ihre Kinder in den Mittelpunkt der gesamten Dokumentation gerückt haben. Sie waren am häufigsten die Motivation für ihr Engagement in der Fabrik. Die Arbeiter konnten ihren Kindern zeigen, dass soziale und faire Strukturen es schaffen können das Überleben der Familien zu sichern.

Somit ist unser Fazit: sehr sehenswert!

Hier der Tailer:

WDR-Fernsehbeitrag: Bitterer Kaffee

Immer wieder werden wir in unseren Stadtrundgängen auf Tchibo, sein Engagement und das Siegel der Rainforest Alliance angesprochen, daher heute eine Empfehlung für einen Beitrag des WDR.
Dieser Beitrag zeigt ganz gut wesentliche Punkte dieser Problematik und führt gut in das Thema ein, auch wenn wir natürlich nicht mit allen Punkten des Beitrags einverstanden sind und das alles so unterschreiben würden. Besonders was das Thema Tchibo und McDonalds angeht…
So wirbt Tchibo mit dem RainforestAlliance-Siegel „light“. Denn der ohnehin schon wenige zertifizierte Kaffee bei Tchibo enthält beim genauen Hinsehen sogar nur 30% des nach Öl meistgehandelsten Rohstoff der Welt! Insgesamt liegt damit der Anteil also nur noch bei 10%…
Tja, und um das RainforestAlliance-Siegel, welches in dem Beitrag kommentarlos empfohlen wird, steht es auch nicht so gut. Denn so steht das Unternehmen vielfacher Hinsicht in der Kritik. Besonders interessant dazu auch zu lesen eine Korrespondenz zwischen Klaus-Werner Lobo und Earthlink zum Thema McDonalds und fairer Kaffee.

markt-Scanner: Bitterer Kaffee(15:28)
Hier gibts den Direktdownload.

In vielen Kaffeeanbauländern herrscht nackte Not unter Kleinbauern und Plantagenarbeitern. Sogar Kinderarbeit ist an der Tagesordnung. Was können Kaffeetrinker dagegen tun? (Quelle: www.wdr.de)
(mehr…)

Kongressrückblick: Jenseits des Wachstums

Vor einiger Zeit haben wir hier auf den Jenseits des Wachstumskongress in Berlin aufmerksam gemacht. Einige Aktive von KonsumGlobalLeipzig waren mit dabei und haben an vielen spannenden Vorträgen und Diskussionsrunden teilgenommen und ziehen ebenso wie die VeranstalterInnen im großen und ganzen ein positives Fazit:
„Der Kongress „Jenseits des Wachstums?!“ (20.-22. Mai, TU Berlin) war mit 2.500 Teilnehmenden ein großer Erfolg. Es ist gelungen, die Kritik am Wachstumsparadigma und die Suche nach Auswegen auf die politische Agenda zu setzen. In über 70 Veranstaltungen wurde intensiv diskutiert, um nach Wegen in eine ökologisch und sozial gerechte Zukunft zu suchen.“

Doch dabei soll es nicht geblieben sein, viele Veranstaltungen wurden aufgezeichnet, viele Ergebnisse dokumentiert und Beiträge geschrieben. All das ist veröffentlicht auf der Kongresswebsite. Es lohnt sich auf jeden Fall mal reinzuschauen!

Hier aber schonmal ein persönlicher Rückblick von Pia auf den Kongress:

Kommentar zum Kongress: „Jenseits des Wachstums?! Ökologische Gerechtigkeit. Soziale Rechte. Gutes Leben.“

Empören oder Resignieren? Umgestalten oder Transformieren?
Säle voller Aktivistinnen und Aktivisten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – scharenweise Interessierte am Post-Wachstumskonzept belebten am Wochenende die Hörsäle der TU Berlin und stellten sich auf dem Podium und im Publikum diesen Fragen. Der Kongress „Jenseits des Wachstums“ veranstaltet von attac fand vom 20. – 22.Mai 2011 in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung, Friedrich Ebert Stiftung, Otto Brenner Stiftung und der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin statt. Wie ist es möglich, mit den Ressourcen, die uns verbleiben, verantwortungsvoll umzugehen und eine möglichst gerechte Verteilung zu gewährleisten? Wie können wir über das bisherige Wachstumssystem hinaus die Gleichberechtigung der Bevölkerungen ermöglichen und dabei auch die Natur als gleichberechtigten Partner anerkennen? (mehr…)

Nächster öffentlicher Rundgang: Samstag 4. Juni – 11:00

Morgen ist es wieder so weit und es wird einen öffentlichen Rundgang geben.

Kommt einfach vorbei. Start ist 11:00 Uhr vor dern Weltladen an der Thomaskirche.

Wir werden etwa 1,5 – 2 Std. brauchen und mit der 5. Station auch wieder am Weltladen abschließen.

Damit ihr den Weg einfacher findet, hier eine kleine Hilfe:
Weltladen (Karte)

Einladung: Eine-Welt-Jugendwochenende

Eine-Welt-Jugendwochenende – DAS GLOBALE HANDY
Vom 24. bis 26. Juni 2011 in Oberau bei Meissen

Wieder bietet der Eine Welt e.V. Leipzig ein Jugendwochenende an. Diesmal mit dem Titel:

…………. DAS GLOBALE HANDY…………..

Es geht um die tollen Handys mit den vielen praktischen Funktionen und was damit weltweit so alles zusammenhängt, z.B. bezüglich der Themen:
* Rohstoffe und Krisenregionen
* Produktionsbedingungen und wer verdient
* Elektroschrott und die Umwelt

Und wir wollen uns damit beschäftigen
* wofür sich die Kampagne Make-IT-fair einsetzt,
* ob es ein faires Biohandy geben kann,
* welche Macht Verbraucher haben

Dafür planen wir:
* den thematische Film -gnadenlos billig- mit Diskussion,
* inhaltliche Inputs, z.B. durch einen Referenten von makeITfair
* gemeinsam erarbeitete Inhalte,
* kreative Umsetzung

Außerden erwarten Dich:
* bio-faires Kochen und Essen (evtl. Grillen)
* wohnen im Gärtnerhaus des Schlosses Oberau bei Meissen
in schöner Umgebung
* Autausch mit vielen anderen netten Leuten

Hier das Faltblatt zum Seminar mit weiteren Informationen, gern auch zum Ausdrucken, Auslegen oder zum verschicken per mail:

(mehr…)

Einladung zur einer Veranstaltung Sojamonokulturen

Heute haben wir für euch eine Einladung zu einer Veranstaltung mit einem spannenden Thema, welches uns ja auch immer wieder in unserer Arbeit beschäftigt:

Volle Futtertröge und Tanks in Europa – Vertreibung und Hunger in Paraguay

Über Sojamonokulturen in Südamerika und deren Folgen für die lokale Bevölkerung aber auch für die europäischen Verbraucher berichtet Esther Leiva, Aktivistin und Kleinbäuerin aus Paraguay am 27.05.2011 um 19 Uhr im Café im Haus der Demokratie Leipzig in der Bernhard-Göring-Str. 152 und am 28.05.2011 um 19.30 Uhr im Saal des Esche-Museums in Limbach-Oberfrohna, Sachsenstr. 3.

Die Veranstaltung über die fatalen Folgen der Sojamonokulturen, Menschenrechtsverletzungen und den Widerstand der Kleinbauern in Paraguay findet im Rahmen einer vom 15.05. bis 09.06.2011 in Kooperation mit FIAN Deutschland e.V. organisierten Rundreise mit Esther Leiva in Deutschland und Österreich statt.

Zum Hintergrund:
Soja landet täglich auf unserem Teller, denn das Futter für Fleisch- und Milchprodukte, Eier, Süßwaren und Fertiggerichte basiert auf den importierten Futtermitteln. Europäische Tierzucht- und Mastbetriebe importieren jährlich 40 Millionen Tonnen Sojaschrot. Die einweißhaltige Bohne wird zudem immer wichtiger für die Herstellung von Agrarkraftstoffen. Das kleine Land Paraguay im Herzen Südamerikas steht weltweit an vierter Stelle im Sojaexport. Die steigende Nachfrage macht den Anbau sowohl für brasilianische, argentinische und deutsche Landbesitzer profitabel als auch für internationale Saatgutfirmen und Futtermittelhersteller in Europa.

Der Sojaanbau in Monokultur bedroht Mensch und Umwelt. Der steigende Pestizideinsatz auf den Feldern mit gentechnisch veränderten Sojapflanzen macht die Landbevölkerung krank. Krebs- und Atemwegserkrankungen, Ausschläge und Kinder mit Missbildungen sind nur einige der Folgen. Auf den Feldern der Kleinbauern verkümmern die Pflanzen, Flüsse und Bäche sind vergiftet und die Böden ausgelaugt. Die rücksichtslose Ausweitung der Anbauflächen bedroht außerdem die kleinbäuerliche Landwirtschaft und verschärft den Landkonflikt.

Ansprechpartnerin: Urte Grauwinkel, Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V., Tel. 0341-3065-381

Veranstalter: Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft Sachsen, Ökolöwe – Umweltbund Sachsen e.V. und Quetzal Leipzig e.V.

Und hier noch ein sehr guter Film zum Thema (mit deuschtschen Untertiteln und Hintergrundinfos hier auf www.feedingfactoryfarms.org):

Schluss mit Hungerlöhnen in den Nähfabriken

Es reicht. Schluss mit Hungerlöhnen in der Sportbekleidungsindustrie. Fordern Sie adidas auf, für existenzsichernde Löhne in den Zulieferfabriken zu sorgen!
Bild: Adidasprotest
Protest gegen Adidas
Die ArbeiterInnnen der el salvadorianischen Zulieferfabrik
von adidas und anderen Sportbekleidungsherstellern berichteten von extremen Arbeitsdruck, erzwungenen Überstunden, Hungerlöhnen und Trinkwasser, das krank macht.

Dank des großen internationalen Drucks und der Aufmerksamkeit, die der Fall in El Salvador fand, reagierten die Markenfirmen recht schnell. Es kam zu Treffen zwischen der Fair Labor Association, bei der die meisten Unternehmen, die in Ocean Sky fertigen lassen, Mitglied sind. Die FLA soll eigentlich die Einhaltung der Arbeitsrechte in den Fabriken kontrollieren. Durch die FLA wurde COVERCO, eine Monitoring-Organisation aus Guatemala beauftragt, die Arbeitsbedingungen in Ocean Sky zu untersuchen. Wichtig wird nun vor allem sein, wie Markenfirmen wie adidas das extrem niedrige Lohnniveau anheben wollen. Nicht nur im Fall der Fabrik Ocean Sky versteckt sich adidas hinter staatlich festgelegten Mindestlöhnen, die nicht ausreichen, die Lebensbedürfnisse einer Familie zu decken. Es ist an der Zeit, hier eine klare Antwort zu geben, wie die weit verbreiteten Hungerlöhne angehoben werden sollen – und was adidas konkret bereit ist, dafür mehr an den Fabrikanten zu zahlen.

Unterstützen Sie die Protest-Aktion und schreiben Sie eine Protest-Email an den Vorstandsvorsitzenden Herbert Hainer und fordern Sie, endlich sicherzustellen, dass den ArbeiterInnen in Ihren Zulieferbetrieben ein existenzsichernder Lohn gezahlt wird.


Hier geht es zur Online-Aktion…


(www.saubere-kleidung.de, 12.5.2011)

„Denn zwei halbe Vegetarier sind auch ein ganzer! „

Auch die kleinen Schritte zählen!
Mit dem Motto „Denn zwei halbe Vegetarier sind auch ein ganzer!“ startete vor kurzem ein interessantes Projekt um unseren Fleischkonsum zu minimieren.
Durchschnittlich essen in Deutschland die Menschen pro Jahr mehr als 64 kg Fleisch, was weit über dem weltweiten Durchschnitt liegt und dadurch auch weitreichende globale Folgen hat. Diese sind inzwischen ja schon vielen bekannt, doch für viele Leute ist der Schritt zu vegetarischen oder veganen Ernährung (zumindest für den Anfang) zu groß und abschreckend.
Hier nun die lustige Idee des Projektes – es tun sich einfach zwei Menschen zusammen und konsumieren jeweils nur noch die Hälfte Fleisch, denn wie gesagt: Zwei halbe Vegetarier sind auch ein ganzer!
Außerdem gibt es auf www.halbzeitvegetarier.de ein spannenden CO2-Rechner, der erschreckende Aufschlüsse gibt.

Guck also einfach mal rein und macht am besten mit!

Mehr Infos zu Fleischkonsum gibt es aber auch in unserer Stadtführungsstation zum Thema Fleisch – einfach mal mitkommen!